Unterengstringen
«So feine Fischknusperli – ein Traum»

Beim 36. Fischessen zauberte der Fischerverein Kloster Fahr am Wochenende aus 450 Kilogramm Zander 2500 Portionen Fischknusperli. Den Gewinn investiert der Verein in die Bewirtschaftung der Limmat.

Ly Vuong
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Claudia Frei (33) mit Sohn Jonas (2) Besucherin aus Weiningen

Claudia Frei (33) mit Sohn Jonas (2) Besucherin aus Weiningen

Ly Vuong
Astrid Ruf (57) Vereinskassiererin aus Horgen «Mein Vater, Ruedi Glaus, war Mitbegründer des Fischessens. Von Anfang an half ich mit. Seit 2015 bin ich Kassiererin des Fischervereins. Meine Aufgabe am Fischessen ist unter anderem, die freiwilligen Helfer zu begrüssen und ihnen Gutscheine abzugeben. Ausser 1991, als mein Sohn zur Welt kam, war ich immer am Fischessen dabei. Es ist alles grösser und professioneller geworden. Früher stellte man Sonnenschirme gegen Regen auf, heute haben wir Zelte.»
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Urs Streuli (44) Helfer aus Buchs «Weil das Fischessen ein schöner Anlass ist und ich den Vereinspräsidenten Pius Biffiger kenne, helfe ich hier aus. Pius und ich haben uns in der Berufsschule kennen gelernt. Ich bin zum zweiten Mal als Helfer hier im Einsatz. Oft verpasste ich das Fischessen, weil ich in den Ferien weilte. Vor vier Jahren hatte ich den gleichen Posten wie dieses Jahr, nämlich Getränke und Nussgipfel ausgeben. Bei den Getränken machen der Weisswein vom Kloster und Mineralwasser das Rennen.»
Madeleine (79) und André Gisler (81) Besucher aus Schlieren «Seit es das Fischessen gibt, sind wir dabei. Unser Sohn Thomas ist im Fischerverein, seit er 17 Jahre alt war. Er bildete jahrelang Jungfischer aus. Heute ist er 50 Jahre alt und immer noch Hobbyfischer. Die Atmosphäre ist einmalig und heimelig. Man trifft hier Freunde aus der Region. Gäbe es das Fischessen mehrmals im Jahr, wir würden jedes Mal kommen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auch. Die Fischknusperli schmecken genau so, wie es sein muss.»
Thomas Mühlebach (53) Besucher aus Schlieren «Ich bin etwa das fünfte Mal beim Fischessen dabei. Bis 2016 wohnte ich noch in Unterengstringen und kam jeweils zu Fuss. Heute holte ich mit dem Auto meine Mutter vom Altersheim Urdorf ab, um hierherzufahren. Unter diesen lauschigen Bäumen zu essen, ist wunderbar. Und dann noch so feine Fischknusperli – einfach ein Traum. Beim Anstehen gibt es auch lustige Unterhaltungen mit den anderen Gästen. Die Stimmung hier ist sehr locker, das Publikum durchmischt.»
Helga Burkart (85) Besucherin aus Schlieren «Ich bin zum dritten Mal am Fischessen dabei. Hier treffe ich jedes Mal meine Freundin aus Unterengstringen. Mit ihr habe ich früher Tennis gespielt. Die Stimmung in dieser Gartenwirtschaft erinnert mich an bayrische Biergärten. Hier ist es eine Art ‹Weingarten mit Fisch›. Man hat das Gefühl, alle Leute zu kennen, weil alle sehr freundlich und entspannt sind. Ich bewundere den Einsatz der Helfer und Organisatoren – so viele Fischknusperli, die zudem sehr gelungen sind.»
Stefan Bindi (63) Vereins-Aktuar aus Unterengstringen «Im Fischerverein bin ich schon seit rund 40 Jahren. Seit vier Jahren bin ich Aktuar. Es ist ein Geschenk, das Fischessen in der Gartenwirtschaft des Klosters durchführen zu können. Sensationell sind auch die treuen Stammgäste, die auch bei Regen zum Fischessen kommen. Meine Aufgabe ist es, die freiwilligen Helfer zu rekrutieren, die meist aus dem Bekanntenkreis des Vereins kommen. Fürs Fischessen braucht es rund 140 freiwillige Helfer und Vereinsmitglieder.»
Ruth Hermann (70) Besucherin aus Schlieren «Mein Mann Karl ist seit 35 Jahren im Fischerverein. Seit es das Fischessen gibt, bin ich da mit ihm. Das Ambiente beim Kloster Fahr ist wunderschön. Hier treffe ich auf Bekannte aus dem Verein und aus der Region. Zudem bereitet mein Schwager jeweils die Fischknusperli am Fischessen zu. Diese schmecken sehr fein. Sonst esse ich eigentlich nicht so viel Fisch, auch wenn mein Neffe, Rolf Ruf, Berufsfischer ist und ich von ihm so viel Fisch bekommen kann, wie ich will.»

Astrid Ruf (57) Vereinskassiererin aus Horgen «Mein Vater, Ruedi Glaus, war Mitbegründer des Fischessens. Von Anfang an half ich mit. Seit 2015 bin ich Kassiererin des Fischervereins. Meine Aufgabe am Fischessen ist unter anderem, die freiwilligen Helfer zu begrüssen und ihnen Gutscheine abzugeben. Ausser 1991, als mein Sohn zur Welt kam, war ich immer am Fischessen dabei. Es ist alles grösser und professioneller geworden. Früher stellte man Sonnenschirme gegen Regen auf, heute haben wir Zelte.»

Ly Vuong