Hans Egloff kocht Zürigeschnetzeltes mit Rösti, Pamela Ljubas erholt sich von einem anstrengenden Jahr, für Brigitta Johner muss das Fest immer aus denselben Ritualen bestehen und Heidi Berris Familie besucht jeweils die Mitternachtsmesse.

Wie feiern wir Weihnachten? Da ich bzw. wir muslimisch aufgewachsen sind, feiern wir eigentlich keine Weihnachten. Da unsere Kinder aber in Deutschland aufwachsen, bekommen sie das natürlich alles mit. Bei uns zu Hause wird auch der Tannenbaum geschmückt und es gibt für die Kinder auch Geschenke! Die Kinder glauben an den Nikolaus und denken, dass er am 24. Dezember durch den Kamin kommt und die Geschenke bringt.

Albert Bunjaku, Fussballer, Fahrweid

Wie feiern wir Weihnachten? Da ich bzw. wir muslimisch aufgewachsen sind, feiern wir eigentlich keine Weihnachten. Da unsere Kinder aber in Deutschland aufwachsen, bekommen sie das natürlich alles mit. Bei uns zu Hause wird auch der Tannenbaum geschmückt und es gibt für die Kinder auch Geschenke! Die Kinder glauben an den Nikolaus und denken, dass er am 24. Dezember durch den Kamin kommt und die Geschenke bringt.

Wir mögen Traditionen und so feiert unsere Familie auch Weihnachten ganz traditionell zu Hause. Weihnachtsbeleuchtung, Adventskranz und Rentiere aus Stoff wecken Vorfreude auf die Festtage. Heiliger Abend: Rot geschmückter, hiesiger Christbaum. Das Holz-Kripplein mit den handgeschnitzten Krippenfiguren. Kleine Gschänkli, eine Weihnachtsgeschichte und Lieder aus aller Welt, das immer gleiche Festmenu, die Mitternachtsmesse. Same procedure as every year - und trotzdem nie langweilig! Rituale vermitteln Geborgenheit in unserer anforderungsreichen Zeit.

Brigitta Johner, Kantonsrätin, Urdorf

Wir mögen Traditionen und so feiert unsere Familie auch Weihnachten ganz traditionell zu Hause. Weihnachtsbeleuchtung, Adventskranz und Rentiere aus Stoff wecken Vorfreude auf die Festtage. Heiliger Abend: Rot geschmückter, hiesiger Christbaum. Das Holz-Kripplein mit den handgeschnitzten Krippenfiguren. Kleine Gschänkli, eine Weihnachtsgeschichte und Lieder aus aller Welt, das immer gleiche Festmenu, die Mitternachtsmesse. Same procedure as every year - und trotzdem nie langweilig! Rituale vermitteln Geborgenheit in unserer anforderungsreichen Zeit.

Die Weihnachtstage verbringe ich wie jedes Jahr - ohne Spektakel. Zuerst sind wir im Schwarzwald bei den Schwiegereltern und ich bekoche dort die ganze Familie samt Kind und Kindeskind. Der Hauptgang ist stets Züri-gschnätzlets mit Rösti. Wieder in der Schweiz, laden wir meine Familie zu Tisch. Gekocht wird dann nach badischen Rezepten, selbstverständlich von meiner Frau. Früher hat Grossmutter die ganze Sippe versammelt und verwöhnt, das sind wunderschöne Kindheitserinnerungen.

Hans Egloff, Nationalrat, Aesch

Die Weihnachtstage verbringe ich wie jedes Jahr - ohne Spektakel. Zuerst sind wir im Schwarzwald bei den Schwiegereltern und ich bekoche dort die ganze Familie samt Kind und Kindeskind. Der Hauptgang ist stets Züri-gschnätzlets mit Rösti. Wieder in der Schweiz, laden wir meine Familie zu Tisch. Gekocht wird dann nach badischen Rezepten, selbstverständlich von meiner Frau. Früher hat Grossmutter die ganze Sippe versammelt und verwöhnt, das sind wunderschöne Kindheitserinnerungen.

Ich freue mich jedes Jahr wie ein Kind auf Weihnachten, am liebsten in Weiss mit ganz viel Schnee! Meine Weihnachten stehen ganz im Zeichen von Familie und Freunden. Wir feiern zusammen in gemütlicher Runde. An Heiligabend gehen wir ganz klassisch in die Kirche, bevor wir dann stundenlang Leckeres essen und die Geschenke verteilen. Mein Jahr war erfüllt mit sehr vielen Veränderungen und viel Arbeit, daher ist es für mich auch eine Zeit des Besinnens, einfach mal innezuhalten und mit den Liebsten das Jahr Revue passieren zu lassen.

Pamela Ljubas, Ex-Miss-Schweiz-Kandidatin, Schlieren

Ich freue mich jedes Jahr wie ein Kind auf Weihnachten, am liebsten in Weiss mit ganz viel Schnee! Meine Weihnachten stehen ganz im Zeichen von Familie und Freunden. Wir feiern zusammen in gemütlicher Runde. An Heiligabend gehen wir ganz klassisch in die Kirche, bevor wir dann stundenlang Leckeres essen und die Geschenke verteilen. Mein Jahr war erfüllt mit sehr vielen Veränderungen und viel Arbeit, daher ist es für mich auch eine Zeit des Besinnens, einfach mal innezuhalten und mit den Liebsten das Jahr Revue passieren zu lassen.

Es riecht nach Tannenbaum und Lebkuchen im Obdachlosenheim. Wie jedes Jahr bin ich mit meiner Familie eingeladen, mit Menschen, die auf der Rückseite des Lebens leben müssen, Weihnachten zu feiern. Dieses Jahr ist es das sechzehnte Jahr. Der Christbaum ist festlich geschmückt, die Tische sind zusammengeschoben. Alle sitzen wir da, jeder mit seiner Geschichte, die der andere weiss; oder eben nicht, gerade dann, wenn sie immer noch zu schwer drückt, um sie zu erzählen. Die erste Kerze am Christbaum wird für den Menschen angezündet, der verstorben ist. Viele sind sich bewusst, dass es ihre letzte Weihnachtsfeier sein könnte, weil sie schon so sehr gezeichnet sind von ihrer Geschichte, von ihrer Krankheit. Alle versuchen sie, an diesem Weihnachtsabend den Christbaum, das gute Essen, das Zusammensein zu geniessen, und alle versuchen sie, sich über das Geschenk, das für alle das gleiche ist - zwei Paar handgestrickte Socken, ein Frottiertuch und ein Waschlappen, ein Duschgel, ein Shampoo, zwei kleine Linzertörtchen, zwei Tafeln Schokolade und ein kleiner Salametti - zu freuen und den Rucksack, den sie tragen, für eine Weile auf die Seite zu stellen. Manchmal gelingt es und manchmal auch nicht. Nur selten höre ich Weihnachtswünsche - «ein Gebiss vielleicht», sagt mir Zeno, «weil ich immer noch keine Zähne habe.» «Weiche und warme Socken», sagt Theo, «weil es gerade während der Winterzeit immer so kalt war - unter der Brücke damals. Und weil ich drei Zehen verloren habe - abgefroren.» «Ein paar Schlümpfe» wünscht sich Zeno weiter, «weil ich als Kind nichts zu spielen hatte und ich sie mir immer so sehr gewünscht habe.» Eine Weihnachtsfeier, die ehrlicher nicht sein könnte , die mich jedes Jahr von neuem berührt und nachdenklich macht.

Hélène Vuille, Limmattalerin des Jahres, Birmensdorf

Es riecht nach Tannenbaum und Lebkuchen im Obdachlosenheim. Wie jedes Jahr bin ich mit meiner Familie eingeladen, mit Menschen, die auf der Rückseite des Lebens leben müssen, Weihnachten zu feiern. Dieses Jahr ist es das sechzehnte Jahr. Der Christbaum ist festlich geschmückt, die Tische sind zusammengeschoben. Alle sitzen wir da, jeder mit seiner Geschichte, die der andere weiss; oder eben nicht, gerade dann, wenn sie immer noch zu schwer drückt, um sie zu erzählen. Die erste Kerze am Christbaum wird für den Menschen angezündet, der verstorben ist. Viele sind sich bewusst, dass es ihre letzte Weihnachtsfeier sein könnte, weil sie schon so sehr gezeichnet sind von ihrer Geschichte, von ihrer Krankheit. Alle versuchen sie, an diesem Weihnachtsabend den Christbaum, das gute Essen, das Zusammensein zu geniessen, und alle versuchen sie, sich über das Geschenk, das für alle das gleiche ist - zwei Paar handgestrickte Socken, ein Frottiertuch und ein Waschlappen, ein Duschgel, ein Shampoo, zwei kleine Linzertörtchen, zwei Tafeln Schokolade und ein kleiner Salametti - zu freuen und den Rucksack, den sie tragen, für eine Weile auf die Seite zu stellen. Manchmal gelingt es und manchmal auch nicht. Nur selten höre ich Weihnachtswünsche - «ein Gebiss vielleicht», sagt mir Zeno, «weil ich immer noch keine Zähne habe.» «Weiche und warme Socken», sagt Theo, «weil es gerade während der Winterzeit immer so kalt war - unter der Brücke damals. Und weil ich drei Zehen verloren habe - abgefroren.» «Ein paar Schlümpfe» wünscht sich Zeno weiter, «weil ich als Kind nichts zu spielen hatte und ich sie mir immer so sehr gewünscht habe.» Eine Weihnachtsfeier, die ehrlicher nicht sein könnte , die mich jedes Jahr von neuem berührt und nachdenklich macht.

Dieses Jahr steht die Adventszeit im Zeichen unserer Adventskiste-Aktion. Am 24. gestalte ich die letzte Kiste für das Schaufenster der Produktionsräume des Theaters Dietikon. An Weihnachten und am Stephanstag ist Zeit zum Feiern mit Eltern, Geschwistern und meinen Töchtern und Neffen. Feines Essen, gute Gespräche, Lieder singen und eine Weihnachtsgeschichte erzählen gehören traditionell dazu. Das grösste Geschenk für mich in diesen Tagen ist Zeit zu verbringen mit der Familie und unseren Freunden.

Irene Brioschi, Präsidentin Theater Dietikon

Dieses Jahr steht die Adventszeit im Zeichen unserer Adventskiste-Aktion. Am 24. gestalte ich die letzte Kiste für das Schaufenster der Produktionsräume des Theaters Dietikon. An Weihnachten und am Stephanstag ist Zeit zum Feiern mit Eltern, Geschwistern und meinen Töchtern und Neffen. Feines Essen, gute Gespräche, Lieder singen und eine Weihnachtsgeschichte erzählen gehören traditionell dazu. Das grösste Geschenk für mich in diesen Tagen ist Zeit zu verbringen mit der Familie und unseren Freunden.

Abends um 19 Uhr feiern wir Benediktinerinnen in der Klosterkirche die Weihnachtsmette- das nächtliche Gebet der Mönche und Nonnen. Dies ist sehr feierlich, da auch die Lesungen gesungen sind. Anschliessend ist Nachtruhe. Jede Schwester geht auf ihre Zelle. Um 22 Uhr erklingt Flötenmusik. Hunderte von kleinen Kerzen erleuchten die langen Klostergänge. Stillschweigend begeben wir uns ins Refektorium (den Speisesaal) und hören die Verkündigung von der Geburt Christi. Danach stimmen wir ein ins «Stille Nacht, heilige Nacht». Bei Kerzenschein und Schweigen gibt es eine kleine Stärkung für die nun folgende Mitternachtsmesse in der Klosterkirche, die um 23 Uhr stattfindet. Weihnachten im Kloster ist geprägt durch Schweigen und Singen. Dieses Gedicht der Benediktinerin Silja Walter drückt dies schön aus.

Schwester Irene, Priorin Kloster Fahr

Abends um 19 Uhr feiern wir Benediktinerinnen in der Klosterkirche die Weihnachtsmette- das nächtliche Gebet der Mönche und Nonnen. Dies ist sehr feierlich, da auch die Lesungen gesungen sind. Anschliessend ist Nachtruhe. Jede Schwester geht auf ihre Zelle. Um 22 Uhr erklingt Flötenmusik. Hunderte von kleinen Kerzen erleuchten die langen Klostergänge. Stillschweigend begeben wir uns ins Refektorium (den Speisesaal) und hören die Verkündigung von der Geburt Christi. Danach stimmen wir ein ins «Stille Nacht, heilige Nacht». Bei Kerzenschein und Schweigen gibt es eine kleine Stärkung für die nun folgende Mitternachtsmesse in der Klosterkirche, die um 23 Uhr stattfindet. Weihnachten im Kloster ist geprägt durch Schweigen und Singen. Dieses Gedicht der Benediktinerin Silja Walter drückt dies schön aus.

Schon als Kind verbrachten wir Weihnachten bei meinen Grosseltern. Das war immer fröhlich und bis heute unvergesslich. Mit meinen Kindern fuhren wir ebenfalls zu den Grosseltern zum Feiern, und heute geht das immer noch so, nur dass meine jetzt erwachsenen Kinder zu uns kommen. Der 24. Dezember ist und bleibt für uns das Fest der Familie. Auf Wunsch meiner Tochter essen wir dieses Jahr einen Sauerbraten mit Spätzli und zum Dessert Rumplätzli, die Lieblingsguetzli meines Sohnes. Den Rest des Abends verbringen wir mit Plaudern oder einem Spaziergang, bis es Zeit ist für die Mitternachtsmesse.

Heidi Berri, Alt Bibliothekarin, Schlieren

Schon als Kind verbrachten wir Weihnachten bei meinen Grosseltern. Das war immer fröhlich und bis heute unvergesslich. Mit meinen Kindern fuhren wir ebenfalls zu den Grosseltern zum Feiern, und heute geht das immer noch so, nur dass meine jetzt erwachsenen Kinder zu uns kommen. Der 24. Dezember ist und bleibt für uns das Fest der Familie. Auf Wunsch meiner Tochter essen wir dieses Jahr einen Sauerbraten mit Spätzli und zum Dessert Rumplätzli, die Lieblingsguetzli meines Sohnes. Den Rest des Abends verbringen wir mit Plaudern oder einem Spaziergang, bis es Zeit ist für die Mitternachtsmesse.

Wir verbringen Heiligabend gemeinsam mit den Grosseltern unserer Kinder bei einem feinen Znacht, der erfahrungsgemäss durch einen bekömmlichen Tropfen ergänzt wird. Auf den Austausch von Geschenken verzichten wir Erwachsenen bereits seit vielen Jahren. Dies gilt jedoch nicht für die Kinder, deren Augen beim Auspacken der Päckli unter dem mit Kerzenlicht erhellten Baum jeweils freudevoll funkeln. Für zusätzliche Unterhaltung sorgt unsere Katze Stella, die sich nach dem Auspacken der Geschenke jeweils wild mit Packpapier und Bändeli herumtollt.

Werner de Luca, Rektor Kantonsschule Urdorf

Wir verbringen Heiligabend gemeinsam mit den Grosseltern unserer Kinder bei einem feinen Znacht, der erfahrungsgemäss durch einen bekömmlichen Tropfen ergänzt wird. Auf den Austausch von Geschenken verzichten wir Erwachsenen bereits seit vielen Jahren. Dies gilt jedoch nicht für die Kinder, deren Augen beim Auspacken der Päckli unter dem mit Kerzenlicht erhellten Baum jeweils freudevoll funkeln. Für zusätzliche Unterhaltung sorgt unsere Katze Stella, die sich nach dem Auspacken der Geschenke jeweils wild mit Packpapier und Bändeli herumtollt.