Limmattaler Ortsmuseen
Sie zeugen davon, wie unsere Urgrosseltern gelebt haben

Mitte des letzten Jahrhunderts entstanden in der Region die ersten Ortsmuseen – die damit eine Pionierrolle in der Schweiz einnehmen.

Sandro Zimmerli
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Im Ortsmuseum Schlieren an der Badenerstrasse 15 ist derzeit die Wechselausstellung «Schule auf Schritt und Tritt» zu sehen.
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Im Juli und August ist es geschlossen.

Im Ortsmuseum Schlieren an der Badenerstrasse 15 ist derzeit die Wechselausstellung «Schule auf Schritt und Tritt» zu sehen.

zim

Es sind spektakuläre Funde, die derzeit im Museum Rietberg gezeigt werden. Ein Team um Unterwasser-Archäologe Franck Goddio hat im Meer vor Ägypten zwei längst versunkene Städte entdeckt. Die schönsten dieser antiken Objekte sind nun in Zürich zu sehen, in der grössten Ausstellung, die das Museum Rietberg je gestemmt hat.

So spektakulär ist der Auftritt der sechs Limmattaler Ortsmuseen selten. Dennoch lohnt sich ein Besuch allemal. Denn auch in den Ortsmuseen wird Geschichte erlebbar gemacht, Dorfgeschichte. Alte Alltagsgegenstände zeugen vom Leben, wie es zu Zeiten der Grosseltern, der Urgrosseltern einmal war. Und sie zeigen auf, wie sich die Gemeinde, die Region, zu dem entwickelt hat, was sie heute ist. In Ortsmuseen fühlt man sich schnell wohl, kommt mit anderen Gästen ins Gespräch und kann dort genauso spannende Stunden verbringen wie bei den grossen Geschwistern in der Stadt. Und für manch einen Gast ist der Besuch im Ortsmuseum auch eine Reise in die eigene Vergangenheit.

Eine Sammlung stand am Ursprung

Das Bergdietiker Ortsmuseum ist das jüngste im Limmattal. Die Idee, ein solches zu eröffnen, wurde in der Gemeinde immer wieder vorgebracht. Konkret wurde das Ganze allerdings erst 2008, als der Gemeinderat der Gemeindeversammlung einen Kredit von 37 000 Franken für den Aufbau eines Ortsmuseums beantragte. Vor allem die von Lotti Locher in jahrelanger Arbeit zusammengetragene Sammlung sollte dort Platz finden und ein Teil davon jeweils ausgestellt werden.

Beim Sammelgut handelte es sich um viele Gebrauchsgegenstände, wie sie in früheren Haushalten und in gewerblichen und landwirtschaftlichen Betrieben einst üblich waren. Eine grosse Anzahl der Erinnerungsstücke stammte noch aus dem Nachlass von Lotti Lochers Schwiegermutter Bertha Locher-Jost, der ehemaligen Handarbeitslehrerin in Bergdietikon. Das Geschäft war nicht unumstritten und sorgte an der Gemeindeversammlung für viel Gesprächsstoff. Das Projekt wirke improvisiert und sei unausgegoren, wurde moniert. Zwei Anträge, das Geschäft zu verschieben, blieben in der Abstimmung schliesslich chancenlos.

Dem Kreditantrag des Gemeinderates wurde danach mit grossem Mehr stattgegeben. Im Oktober 2010 war es dann so weit: Das Ortsmuseum öffnete im Untergeschoss des Gemeindehauses seine Pforten. Gezeigt wurde eine Ausstellung zum Thema Schule. Anlass war das 175-Jahr-Jubiläum der Volksschule Aargau. (zim)

Das Museum im Untergeschoss des Gemeindehauses ist jeweils am ersten Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr offen.

Das Museum im Untergeschoss des Gemeindehauses ist jeweils am ersten Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr offen.

jk

Ort zum Innehalten

Das erlebt Rolf Wild, Präsident der Vereinigung für Heimatkunde Schlieren, immer wieder. Derzeit läuft die Wechselausstellung «Schule auf Schritt und Tritt». Sie zeigt die Schlieremer Schule aus verschiedenen Blickwinkeln. Zu sehen sind unter anderem viele Klassenfotos, alte Schulbänke oder einst gebräuchliches Schreib- und Unterrichtsmaterial. Dabei kommt es laut Wild immer wieder zu Aha-Erlebnissen bei älteren Besuchern. Aber auch Schulklasseen, die die Ausstellung besuchten, würden immer wieder staunen, wie früher unterrichtet wurde, sagt Rosina Dedik vom Ortsmuseum. «Viele Schüler kommen nochmals mit ihren Eltern vorbei», so Dedik.

Für Wild und sein Team ist es wichtig, mit dem Museum zu zeigen, dass das Dorf lebt. «Eine Gemeinde entwickelt sich stetig. Das wollen wir mit dem Museum abbilden», sagt Wild. Deshalb wolle man in Zukunft den Fokus auf die Industrialisierung Schlierens richten. Gleichzeitig sei ein Museum auch dafür da, in schnelllebigen Zeiten innezuhalten und zurückzublicken, so Wild.

Mit einer Vitrine fing es an

Zu sehen gab es unter anderem Flugbilder der Gemeinde, eine eiserne Geldkiste oder ein Modell des Schlieremer Zentrums. Ausgestellt waren diese Objekte ab 1951 in einer Vitrine neben der Bushaltestelle der «Alten Post». Eingerichtet wurde sie vom damals 27-jährigen Schlieremer Kunstschlosser Paul Furrer.

Unterstützt wurde er vom Dietiker Posthalter und Lokalhistoriker Karl Heid. Damit war das Fundament gelegt für die Vereinigung für Heimatkunde, die 1953 gegründet wurde. Sie organisierte Wald- sowie Dorfumgänge und konnte bereits 1959 im Keller des Schulhauses Hofacker drei Museumsräume einrichten. Ein erster Höhepunkt in der Geschichte des Museums bildete die Premiere des Schlierefäscht 1969. Der Vorstand der Vereinigung für Heimatkunde nutzte die Gelegenheit, in den Ausstellungsräumen eine Festwirtschaft einzurichten.

Für viele Schlieremerinnen und Schlieremer wurde es so der erste Kontakt mit dem Museum. Obschon die Verantwortlichen zufrieden waren mit diesem Auftritt, suchten sie nach neuen Räumlichkeiten. Das Dasein im Untergrund war auf Dauer nicht die geeignete Lösung. Gesucht wurde fortan nach einem, wenn möglich, historischen Gebäude, um die Ausstellung unterzubringen. Dieser Wunsch wurde auch vom Stadtrat vernommen. Durch einen Tausch kam die Stadt in den Besitz des Wohnhauses an der Badenerstrasse 15. Eigentlich sollte es abgebrochen werden. Soweit kam es jedoch nicht. Und so konnte die Vereinigung für Heimatkunde dort 1981 ihr neues Museum einrichten. (zim)

Im Ortsmuseum Schlieren an der Badenerstrasse 15 ist derzeit die Wechselausstellung

Im Ortsmuseum Schlieren an der Badenerstrasse 15 ist derzeit die Wechselausstellung

zim

Auch in Dietikon erfreuen sich die alten Klassenfotos bei den Museumsbesuchern grosser Beliebtheit. Überhaupt verfügt man im Bezirkshauptort über eine umfangreiche Fotosammlung, die zudem noch grösser werden soll. «Wir suchen vor allem nach alten Fotos und Handschriften mit Bezug zu Dietikon, weniger nach alten Werkzeugen. Davon gibt es in Spreitenbach bereits eine grosse Sammlung», sagt Museumsleiterin Regula Stauber.

Bei der Vergrösserung des Fotobestandes sei man auf die Hilfe der Einwohner angewiesen. Zum Glück gebe es immer wieder Leute, die vorbeikommen und Fotos mitbringen würden. «Wichtig ist, dass die Bilder beschriftet sind, damit man weiss, was darauf zu sehen ist», so Stauber. In einer Datenbank werden sie dann erfasst. Neben Fotografien und schriftlichen Zeugnissen etwa aus der Franzosenzeit von 1799 beherbergt das Dietiker Ortsmuseum unter anderem auch eine Ausstellung über die Römerzeit und den Zweiten Weltkrieg.

Gerade bei Gruppen seien Führungen durch den Festungsbunker Vogelau äusserst beliebt, so Stauber. Ihr sei es wichtig, dass auch die nachfolgenden Generationen einen Bezug zur Geschichte ihrer Gemeinde hätten.

Ergänzt werden diese Dauerausstellungen durch Sonderausstellungen. «Wir versuchen, immer aktuell zu sein, und bieten Vereinen, die ein Jubiläum feiern, die Möglichkeit, sich im Museum zu präsentieren», sagt Stauber. Aktuell ist eine Ausstellung zum 125-Jahre-Jubiläum der Stadtmusik im Museum zu sehen. Eine Besonderheit in Dietikon ist die umfangreiche, gut dokumentierte Kachelsammlung von alten Bauernöfen aus der Umgebung. Ein Grossteil der Sammlungsstücke des Ortsmuseums wurde von Posthalter und Lokalhistoriker Karl Heid zusammengetragen.

Karl Heid legte den Grundstein

Die Idee, in Dietikon ein Ortsmuseum zu eröffnen, wurde schon früh geboren. Anlässlich der Generalversammlung des Verkehrsvereins (heute Stadtverein) im Jahr 1931 regte der Posthalter Karl Heid an, eine Kommission für Heimatkunde zu gründen. Heid hatte bereits in den 1920er-Jahren damit begonnen, sich mit der Geschichte der Gemeinde Dietikon auseinanderzusetzen und dabei schon viele Dokumente zusammengetragen. In einem Referat an der Generalversammlung erklärte er, dass er diese Funde in einem Ortsmuseum aufzubewahren gedenke.

Während der Wunsch nach einer Kommission für Heimatkunde schon bald in Erfüllung ging, verstrichen noch etliche Jahre bis im heutigen Bezirkshauptort ein Ortsmuseum eröffnet werden konnte. Im Jahr 1958 war es dann endlich soweit. Die Kommission für Heimatkunde konnte im zwei Jahre zuvor von der Gemeinde erworbenen Brenn-, Schwenk- oder auch Färberhüsli genannten Häuschen an der oberen Reppischstrasse 16 ein Ortsmuseum eröffnen.

20 Jahre später erfolgte schliesslich der Umzug an die Schöneggstrasse 20 in die heutigen Räumlichkeiten. Nötig wurde dieser, weil der Platz im alten Museum im Laufe der Jahre immer knapper geworden war, um die stetig wachsende Sammlung zu präsentieren. Nach langen Bemühungen erhielt die Kommission für Heimatkunde vom Stadtrat endlich grünes Licht, die ehemalige Villa Strohmeier zu beziehen. (zim)

Das Museum an der Schöneggstrasse 20 ist sonntags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr offen. Ausgenommen sind Schulferien und hohe Feiertage.

Das Museum an der Schöneggstrasse 20 ist sonntags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr offen. Ausgenommen sind Schulferien und hohe Feiertage.

zvg

Auch im Urdorfer Ortsmuseum schöpft man aus dem Fundus, den die Gründer bereits in den 1950er-Jahren anlegten. Gezeigt wird dort vor allem das einstige bäuerliche Leben. «Urdorf war ein Bauerndorf, deshalb suchen wir vor allem nach Alltagsgegenständen aus dieser Zeit», sagt Museumsleiterin Elisabeth Lüchinger. Neben einer Dauerausstellung werden auch immer wieder Sonderausstellungen durchgeführt. «Dabei ist es uns wichtig, dass wir Leute finden, die zu den ausgestellten Objekten etwas erzählen können. Die Stücke nur zu zeigen, wäre langweilig», so Lüchinger.

Schenkung führte zum Museum

Wie andernorts wurde auch in Urdorf der Grundstein für ein Ortsmuseum Jahrzehnte vor dessen Eröffnung gelegt. Eine erste Ausstellung fand bereits 1954 im Schulhaus Feldstrasse statt. Dafür verantwortlich zeichnete Christian Stamm. Der Lehrer war auch Dorfchronist in Urdorf. Stamm sammelte Kaffeemühlen, altes Geschirr und Spielkarten ebenso wie Spaten, Hacken oder Pflugteile, die die Bauern auf dem Feld brauchten. Die Fundstücke erzählten die Geschichte des bäuerlichen Urdorfs im 19. Jahrhundert. 1963 richtete er dann im Gebäude des Kindergartens Schulstrasse einen ständigen Ausstellungsraum ein, der jeweils an Abstimmungssonntagen geöffnet war.

1982 wurde schliesslich, auf Initiative Stamms die Heimatkundliche Vereinigung gegründet. Schon bald begann diese nach geeigneten Ausstellungsräumlichkeiten für die Sammlung zu suchen. 1994 konnte dank einer privaten Schenkung am 27. Dezember die Stiftung Ortsmuseum Urdorf gegründet werden. Kurz darauf kaufte sie die Liegenschaft an Birmensdorferstrasse 102, ein Bauernhaus aus dem 16./17. Jahrhundert. Der Stiftungsrat setzte sich zum Ziel, das Gebäude innerhalb von fünf Jahren etappenweise zu sanieren. Nach viel Frondienst konnten 1997 die fertiggestellten Räumlichkeiten im Wohnteil des Hauses mit einer Ausstellung eingeweiht werden. Weitere Sanierungsschritte folgten. 2003 verlegte die Gemeinde dann das Kulturforum ins Ortsmuseum, das am 18. Mai offizielle eröffnet wurde. (zim)

Das Museum befindet sich an der Birmensdorferstrasse 102 und ist jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr offen. Während der Sommerferien ist es geschlossen.

Das Museum befindet sich an der Birmensdorferstrasse 102 und ist jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr offen. Während der Sommerferien ist es geschlossen.

fuo

Grösste Museumsgruppe

Darin sieht David Vuillaume, Geschäftsführer des Verbandes der Museen der Schweiz, eine grosse Stärke von Ortsmuseen. «Sie haben eine grosse Erfahrung darin, Spezialisten zu Themen zu finden, weil sie sehr nahe am Dorfleben dran sind. Deshalb sind sie für eine Gemeinde extrem wichtig. Sie sind die Gedächtnisträger eines Dorfes», so Vuillaume.

Ortsmuseen würden das Fundament der Schweizer Museumslandschaft bilden, denn 36 Prozent der über 1000 Museen in der Schweiz seien regional. Sie bilden damit die grösste Museumsgruppe im Land. Entstanden ist der Grossteil von ihnen in den 1980er-Jahren, so Vuillaume. Einer Zeit, in der man sich angesichts der fortschreitenden Globalisierung wieder auf die eigenen Wurzeln konzentrierte. Die Limmattaler Ortsmuseen gehören damit zu den Pionieren. Auch deswegen lohnt ein Besuch.

Schaufenster erzählten Geschichte

Wie viele andere Ortschaften in der Region war auch Birmensdorf über Jahrhunderte ein Bauerndorf. Doch auch auf der Sonnenseite des Üetlibergs hielt vor über 100 Jahren die Industrie Einzug. Viele Landwirtschaftsbetriebe lösten sich auf. Einige Dorfbewohner waren besorgt über diese Entwicklung. Sie begannen deshalb Mitte des letzten Jahrhunderts, landwirtschaftliche Geräte und alte Haushaltsgegenstände zu sammeln, um diese späteren Generationen in einem Ortsmuseum zeigen zu können.

All diese Bemühungen wären jedoch erfolglos geblieben, wäre da nicht Alvin Jäggli gewesen. Mitte der 1960er-Jahre liess sich der Historiker in Birmensdorf nieder. Er war es, der die Gründung einer heimatkundlichen Vereinigung anregte, die schliesslich 1966 aus der Taufe gehoben wurde. Wo dereinst ein Dorfmuseum eingerichtet werden sollte, wussten die Gründungsmitglieder zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Das Sammelgut wurde noch in verschiedenen Estrichen und Kellern untergebracht. Zudem konnten in verschiedenen Schaufenstern im Dorf erste Ausstellungen gezeigt werden. 1974 kaufte dann die Gemeinde die ehemalige Drechslerei Wismer an der Mühlemattstrasse 7, um dort ein Museum einzurichten. Pünktlich zur Feier «1100 Jahre Birmensdorf» im Jahr 1976 konnte dieses mit einer Ausstellung über die Geschichte des Dorfes eröffnet werden. 30 Jahre später erwarb die Gemeinde die Mühlescheune an der Kirchgasse. Sie dient seither als Lagerraum für die Sammlung der Heimatkundlichen Vereinigung. (zim)

Das Museum an der Mühlemattstrasse 7 ist von Februar bis November jeden ersten Samstag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Ausgenommen sind Feiertage wie Ostern und Pfingsten sowie die Sommerferien.

Das Museum an der Mühlemattstrasse 7 ist von Februar bis November jeden ersten Samstag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Ausgenommen sind Feiertage wie Ostern und Pfingsten sowie die Sommerferien.

zvg

Ein Aufruf brachte erste Objekte

Auf Initiative des damaligen Gemeindepräsidenten Jakob Meier wurde 1970 die Kommission für kulturelle Aufgaben aus der Taufe gehoben. Sie organisierte Kunstausstellungen und führte Konzerte durch. Daneben war von Anfang angedacht, dass sie auch die Vorarbeit für die Einrichtung eines Ortsmuseums leisten soll.

Deshalb starteten die Kommissionsmitglieder unter den Einwohnern einen Aufruf. Diese konnten auf einer Liste eintragen, was sie an alten Gegenständen, Fotos oder Schriften für ein Ortsmuseum zur Verfügung stellen würden. Insgesamt 15 Personen konnten so gefunden werden, die der Kommission Objekte schenkten oder liehen. Gelagert wurden die Exponate in Luftschutzkellern des Postgebäudes. Dort fand 1973 an Mittefasten auch die erste Ausstellung statt. In ähnlichem Rahmen ging es in den kommenden Jahren weiter, sodass der Museumsbesuch zu einem festen Bestandteil des Dorffestes wurde.

Die Ausstellungen waren schon damals thematisch geordnet. Ein Raum war etwa dem Acker- und Weinbau, ein anderer der Fischerei gewidmet. Im Jahr 1976 wurden dann erstmals fremde Exponate gezeigt, unter anderem Urkunden zum Kloster Fahr, die der Kommission vom Staatsarchiv zur Verfügung gestellt wurden. Weil der Platz im Laufe der Jahre immer knapper wurde, mussten schon bald neue Räumlichkeiten gesucht werden. 1980 konnte das Museum schliesslich in die Weid ziehen, die seit 1958 im Besitz der Gemeinde war. (zim)

Das Museum an der Weidstrasse 13 ist jeden ersten Sonntag von 14 bis 18.30 Uhr geöffnet. Am 26. März, dem Mittefastensonntag, ist um 11 Uhr die Vernissage zur Sonderausstellung «Unser Holz».

Das Museum an der Weidstrasse 13 ist jeden ersten Sonntag von 14 bis 18.30 Uhr geöffnet. Am 26. März, dem Mittefastensonntag, ist um 11 Uhr die Vernissage zur Sonderausstellung «Unser Holz».

zim