Embrach
Sie wollen den Dschihad: Salafisten nisten sich in Embracher Moschee ein

«El-Furkan» kämpft für einen islamischen Gottestaat und unterstützt Organisationen wie die Isis. Nun hat sich die Gruppierung in der Moschee in Embrach eingenistet. Der Gemeinderat ist alarmiert.

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Letztes Wochenende verteilte die salafistische Organisation «Lies!» an der Zürcher Bahnhofsstrasse den Koran. Sie steht radikalen Islamisten von der Moschee Embrach nahe. (Archiv)

Letztes Wochenende verteilte die salafistische Organisation «Lies!» an der Zürcher Bahnhofsstrasse den Koran. Sie steht radikalen Islamisten von der Moschee Embrach nahe. (Archiv)

Keystone

Die radikalislamische Organisation el-Furkan kämpft für einen islamischen Gottesstaat. In Deutschland wird el-Furkan vom Verfassungsschutz beobachtet.

Seit knapp einem Jahr sind die Islamisten auch in der Schweiz aktiv, in Embrach. Dies berichtet der SonntagsBlick.

Die dortige Moschee ist zum Treffpunkt der Schweizer Salafisten-Szene geworden.

«El-Furkan möchte sich via Embrach in der Schweiz installieren», sagt Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam. Die Organisation richte sich vor allem an junge Albaner. Ihre Mitglieder werben für den Heiligen Krieg und die Terrorgruppe Isis.

Der Gemeinderat von Embrach ist besorgt. «Es ist nicht gut, eine Gemeinschaft in unserem Dorf zu haben, die andere Religionen und unsere Gesellschaft in Frage stellt», sagt Gemeindepräsident Erhard Büchi (FDP).

Daniel Spiess, Präsident der lokalen SVP, sagt: «Man hätte verhindern müssen, dass sich diese Gemeinschaft hier niederlässt.» (nch)