Alle Organisationen, die für die Sicherheit in Schlieren zuständig sind, haben sich zum Anlass des Sicherheitstages auf dem Chilbiplatz eingefunden und verschiedene Stände aufgestellt. Jedoch haben Polizei und Co. nicht nur Infobroschüren bereitgestellt. Wer zum Beispiel schon immer einmal hinters Steuer eines Polizeiwagens sitzen wollte, hatte am Samstag Gelegenheit dazu.

Publikumsmagnet

Auch in Feuerwehrgefährten durfte man Platz nehmen: «Wir haben neben unseren Tanklöschfahrzeugen auch einen Hubretter auf den Platz gestellt», erzählt Feuerwehrkommandant Beat Ernst. Wer keine Höhenangst hatte, durfte sich Schlieren aus 32 Metern Höhe ansehen, was sich als wahrer Publikumsmagnet herausstelle. Normalerweise benutzt die Feuerwehr den Hubretter, um die Sanität bei Bergungen zu unterstützen. Letztes Jahr sei er acht Mal zum Einsatz gekommen, ergänzt Ernst.

Austausch unter Organisationen

Neben vielen neugierigen Schlieremern war auch Stadtrat Markus Bärtschiger vor Ort. Als Ressortvorsteher für Sicherheit und Gesundheit und als Präsident der Feuerwehrkommission gab sich Bärtschiger sehr erfreut über den Anlass: «Ich finde es toll, wie gut das alles funktioniert - und das trotz des schlechten Wetters.» Für den Stadtrat sei es auch wichtig, dass die Organisationen einmal zusammentreffen und sich austauschen können: «Das Vertrauen steht an erster Stelle, deswegen ist ein kameradschaftlicher Umgang sehr wichtig», ergänz Bärtschiger.

Rega-Helikopter

Als der Regen kurz aufhörte, versammelten sich die Besucher gespannt vor der Wiese neben dem Chilbi-Platz. Bereits aus weiter Entfernung hörten sie den Rega-Helikopter. Nicht nur die Kleinen, auch die Eltern bestaunten den rot-weissen Flieger nach seiner Landung aus nächster Nähe. «Die Rega hat ihre Basisstation für zwei Stunden hierher verlegt», sagte Ernst. Auch sie beteiligen sich am Sicherheitstag, um die Dienstleistungen der Blaulichtorganisationen vorzustellen.

«Ausserdem ist Rekrutierung bei uns immer ein Thema. Wer weiss, vielleicht haben wir hier potenzielle Feuerwehrmänner, Sanitäter und Zivilschützer auf dem Platz», ergänzt Ernst abschliessend.