Nachdem die Pestalozzi Gruppe 2013 ihr 250-Jahr-Jubiläum feiern konnte, stehe das Jahr 2014 im Zeichen der Veränderung. Matthias Pestalozzi werde im Herbst als Vertreter der neunten Inhabergeneration das Unternehmen von seinem Vater Dietrich Pestalozzi übernehmen, der in den Ruhestand geht.

Die Pestalozzi-Gruppe erzielte 2013 einen Umsatz von 163 Millionen Franken, was ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, ist diese positive Entwicklung hauptsächlich den neu eingeführten Dienstleistungen sowie Sortiments- und Gebietserweiterungen zu verdanken. Das laufende Jahr 2014 beurteilt der in Dietikon ansässige Handelspartner und Logistikdienstleister als ein gutes Jahr für die Baubranche, auch wenn wegen der Beschränkung der Zuwanderung mittelfristig mit einem Rückgang gerechnet werden müsse.

Der Personalbestand lag Ende 2013 mit 309 Personen (300 Vollzeitstellen) sechs Prozent über dem Vorjahr. Mit 23 Lehrstellen (Vorjahr 27) liegt der Anteil bei acht Prozent. Nach wie vor sei die Berufsbildung ein grosses Anliegen. Mit regelmässigen Anlässen wie der Verleihung des Pestalozzi-Stiftepriises, dem Praxistag für Kantonsschüler oder der Teilnahme am nationalen Zukunftstag unterstreiche das Unternehmen sein soziales Engagement für den Nachwuchs.

Für 2014 stehen gemäss Mitteilung neue Investitionen an. Die Pestalozzi-Gruppe werde ein zweites Bearbeitungscenter für die Stahltechnik in Betrieb nehmen, um ihre Marktführerschaft bei den Profilsystemen und in der Rohrbearbeitung weiter auszubauen. In der Vorfertigung und Spezialisierung von Dienstleistungen sieht die Pestalozzi-Gruppe viel Potenzial. (az)