Weiningen
Seniorenzentrum in Weiningen: Erweiterungsbau bis 2018 geplant

Das Seniorenzentrum Im Morgen in Weiningen soll ausgebaut werden. Das neue Betriebskonzept zeigt, dass zwischen 40 und 60 neue Pflegeplätze geschaffen werden müssen.

Sandro Zimmerli
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Im Seniorenzentrum soll auch eine Demenzabteilung entstehen.

Im Seniorenzentrum soll auch eine Demenzabteilung entstehen.

ML

Das Seniorenzentrum Im Morgen in Weiningen soll in den nächsten Jahren ausgebaut werden. Der Fachvorstand des Zweckverbandes hat ein neues Betriebskonzept ausgearbeitet.

Es zeigt, dass zwischen 40 und 60 neue Pflegeplätze geschaffen werden müssen. «Diese können nicht in den bestehenden Bauten realisiert werden.

Folglich wird in den nächsten Jahren ein Erweiterungsbau erstellt werden müssen», heisst es in einer Mitteilung des Fachvorstandes. Zudem werde neben den bisher bekannten Pflegeplätzen auch eine Abteilung für Demenz-Patienten einzurichten sein.

Die nächsten Planungsschritte sind die Festsetzung des Betriebskonzepts durch die Delegiertenversammlung und die Einsetzung einer Baukommission.

«Ihr Ziel wird es sein, einen Neubau zu planen und zu erstellen, der seinen Betrieb in den Jahren 2018 bis 2020 aufnehmen kann», so die Mitteilung.

Statutenrevision ausgearbeitet

Das Betriebskonzept bilde die Grundlage für den Bestand und die weitere Entwicklung des Seniorenzentrums, schreibt der Fachvorstand weiter.

«Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die älteren Einwohner immer weniger Altersheimplätze beanspruchen. Sie bleiben so lange wie möglich im Eigenheim oder in der angestammten Wohnung», heisst es weiter.

Vielfach werde der Wechsel ins Seniorenzentrum erst dann vollzogen, wenn bereits eine Pflegebedürftigkeit entstanden sei. Deshalb müssten neue Pflegeplätze geschaffen werden.

Gleichzeitig mit dem Betriebskonzept hat der Fachvorstand eine Statutenrevision erarbeitet. Dies hatte ihm die Delegiertenversammlung im November letzten Jahres aufgetragen. Ziel der Revision ist es, einen eigenen Haushalt einzuführen.

«Sinn und Zweck des eigenen Haushalts ist, die Gemeinden von den Pflichten zu entbinden, Aufwandüberschüsse und Investitionen decken zu müssen», so der Fachvorstand.

Andererseits sollen Gewinne dazu dienen, zukünftige Investitionen aus den eigenen Mitteln berappen zu können.

«Durch die Schaffung von Eigenkapital soll es dem Zweckverband möglich sein, finanzielle Mittel aufzunehmen, wenn in Zukunft Neubauten erstellt werden oder wenn umfangreiche Sanierungen anstehen», heisst es weiter.

Die revidierten Verbandsstatuten sind gegenwärtig bei den Gemeinderäten in der Vernehmlassung. Bei positiven Rückmeldungen wäre die Einführung des eigenen Haushalts auf das Rechnungsjahr 2014 vorgesehen.