FC Schaffhausen

Selcuk Sasivari ist wieder vereint mit den Yakins

Selcuk Sasivari: «Plötzlich ist es schnell gegangen und ich erhielt einen Telefonanruf aus Schaffhausen.»

Selcuk Sasivari: «Plötzlich ist es schnell gegangen und ich erhielt einen Telefonanruf aus Schaffhausen.»

Der Weininger mit GC-Vergangenheit ist jetzt Assistenztrainer in der Munotstadt.

Der 30-jährige Weininger Selcuk Sasivari hat beim Challenge-League-Verein FC Schaffhausen einen Job als Assistenztrainer angenommen. Der ehemalige Nachwuchstrainer des FC Dietikon steht beim Zweitletzten der Tabelle seit dem 5. Dezember unter Vertrag und war bereits an zwei Partien dabei. Sasivari trifft in Schaffhausen auf zwei weitere Limmattaler, nämlich den Oberengstringer Murat Yakin und den Unterengstringer Hakan Yakin. Die Yakin-Brüder kennt Selcuk Sasivari bestens, unter anderem dank seiner Vergangenheit bei den Grasshoppers. Und vor rund fünf Jahren trainierte Sasivari zusammen mit Hakan Yakin die U15 von Zug 94 – das war damals der erste Trainerposten von Hakan Yakin.

In Schaffhausen assistiert Sasivari nun zusammen mit Hakan Yakin den Chefcoach Murat Yakin. «Es ist toll, wieder im Geschäft zu sein», freut sich der Limmattaler. Seit seinem Abgang beim GC-Nachwuchs im vergangenen Sommer liebäugelte er mit einem Job bei einem Profiverein. «Plötzlich ist es schnell gegangen und ich erhielt einen Telefonanruf aus Schaffhausen und wurde gefragt, ob ich verfügbar sei», erzählt Sasivari. Er heuerte an.

Das Engagement bei den Munot­städtern ist kein Vollzeit-Job. Morgens ist Sasivari an den Trainings anwesend, am Nachmittag arbeitet er in seinem angestammten Beruf als Informatiker. «Das passt ideal für mich», sagt er. Seine neue Rolle beim FCS müsse er noch finden, sagt der Limmattaler. «Aber klar ist, dass ich mich in nächster Zeit um den technischen Teil kümmern werde. Um Videoanalysen, das Beobachten der Gegner, solche Sachen.»

Nach dem ernüchternden 0:2 zum Vorrundenabschluss gegen Aufsteiger Stade Lausanne-Ouchy könnte die Stimmung im und um den FC Schaffhausen natürlich besser sein. «Ja, es ist eine spezielle Situation hier», sagt Sasivari. Nur gut, ist das Jahr bald zu Ende. Am 3. Januar geht der Schaffhauser Trainingsbetrieb wieder los, am 6. Januar steht mit einem Heimspiel gegen den FC Zürich das erste Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Sasivari: «Ich freue mich darauf, mit der Mannschaft auf dem Platz arbeiten zu können.» (rubu.)

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