Birmensdorf
Sekschüler pflanzen Bäume

Sekundarschüler aus Birmensdorf und Aesch unternahmen in der Projektwoche einen Ausflug in den Wald

Lydia Lippuner
Merken
Drucken
Teilen
«Der Wald ist nicht genug»: Das ist der Titel des Workshops, den die Birmensdorfer Sekschüler gewählt haben.
12 Bilder
Sie pflanzten im Rahmen ihres Workshops eine Eiche in Birmensdorf.
Der Baum wurde von «Wald Zürich», dem Verband von Zürcher Waldeigentümern, zu seinem 100-Jahr-Jubiläum jedem Mitglied geschenkt.
So werden die Schüler sich noch lange an diese Projektwoche erinnern.
Die Pflanzung fand bei der Birmensdorfer Waldhütte Grossmatthau statt.
Das junge Bäumchen wird durch ein Gitter geschützt.
Leo Secchi (13), Birmensdorf: «Das Holzfällen hat mir Spass gemacht, es war aber auch streng. In meiner Freizeit breakdance und game ich oft.»
Elena Locardi (16) und Lia Benavent (15) aus Birmensdorf.
Kevin Dachwald (12), Birmensdorf: «Ich esse gerne im Wald. Heute gab es Pasta, das war gut.»
Klassenlehrer Matthias Bauer aus Zürich: «Grundsätzlich sind die Schüler gerne dabei. Hauptsache ist, dass sie selbst etwas ausprobieren dürfen.»
Cristiano Felix Alves (14), Birmensdorf: «Ich beobachte gerne die Tiere im Wald. Heute sahen wir ein Reh.»

«Der Wald ist nicht genug»: Das ist der Titel des Workshops, den die Birmensdorfer Sekschüler gewählt haben.

Claudio Thoma

Acht Teenager versammeln sich um die kleine Eiche. Sie pflanzen den vierjährigen Baum bei der Waldhütte Grossmatthau im Birmensdorfer Wald. Für die Schüler der Sekundarschule Birmensdorf-Aesch findet diese Woche eine Projektwoche statt, in der sie von Maskenschnitzen über Spray Painting bis hin zu Natur- und Technik-Experimenten alle möglichen Erlebnisse machen. Die Schüler des Workshops «Der Wald ist nicht genug», verbringen ihre Zeit in Begleitung von Werklehrer Matthias Bauer und Schulsozialarbeiter Roger Buob im Wald. Am Dienstagmorgen fällten sie, nach Absprache mit dem Förster, einen Baum. Das machte ihnen sichtlich Eindruck. «Sobald sie sich körperlich betätigen können, haben sie Spass», sagte Bauer. Im sicheren Abstand zu den Knaben standen zwei Mädchen der Schülerzeitung und richteten die Kamera ihres Handys auf das Geschehen im Wald. Als der Förster fragte, wer denn nun die Eiche pflanzen wolle, streckte ein Knabe sofort die Hand in die Höhe. Mit Pickel und Schaufel grub er ein kleines Loch im Waldboden, darin versank die Eiche. Der Baum wurde von «Wald Zürich», dem Verband von Zürcher Waldeigentümern, zu seinem 100-Jahr-Jubiläum jedem Mitglied geschenkt. Den Birmensdorfer Sekschülern diente die Übergabe als Beispiel dafür, wie man einen Baum pflanzt. Kurz darauf packten sie selbst an. Der Förster hatte in einem offenen Wagen Dutzende kleine Tannen mitgebracht. Diese warteten darauf, von den Jugendlichen in den Waldboden gepflanzt zu werden.

Die Schule lädt zur Projektwochen-Präsentation

Am Freitag, 5. April, um 13.45 Uhr präsentieren die Sekundarschüler die Ergebnisse der Workshops im Schulhaus.