Dietikon
Sechs Lehrabgänger erhalten von der Stadt eine Prämie für ihre guten Noten

Erneut hat Max König mit seinem Legat sechs jungen Menschen eine grosse Freude gemacht. Sie bekamen daraus von der Stadt Dietikon eine Prämie für ihren guten Lehrabschluss.

Tabea Wullschleger
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Die fünf anwesenden Preisträger mit Stadtpräsident Otto Müller.

Die fünf anwesenden Preisträger mit Stadtpräsident Otto Müller.

Limmattaler Zeitung

Obwohl sie ihre Lehre in den verschiedensten Berufen absolviert haben, gibt es Gemeinsamkeiten: Alle sechs haben eine Endnote von 5,2 und besser erreicht, alle wohnen oder arbeiten sie in Dietikon.

Stadtpräsident Otto Müller, der die Diplome und die Prämie von 600 Franken übergab, lobte die Preisträger für ihre Leistung. Er gab den Preisträgern auch einen Rat mit auf den Weg: «Werft nicht das Handtuch, falls es in eurem Leben mal anstrengend werden sollte. Jetzt wisst ihr ja, dass ihr sehr wohl etwas erreichen könnt.»

Novum bei den Preisträgern

Die Prämie verdanken die Lehrabgänger dem Ingenieur Max König, Gründer der in Dietikon beheimateten Firma König Feinstahl AG, die heute noch besteht. Er vermachte der Stadt Dietikon zweckgebunden 100 000 Franken. Jedes Jahr sollten die Zinserträge für die berufliche Förderung Jugendlicher eingesetzt werden. Christoph Eder, Geschäftsführer von König Feinstahl AG, betonte: «Solche gut ausgebildete junge Leute sind gerade in unserer heutigen Wissensgesellschaft sehr wichtig.»

Dieses Jahr bewegten sich die Noten zwischen 5,2 und 5,4. Die Bestnote von 5,4 erreichte Patricia Alexandra Ernst aus Bergdietikon. Da sie auf Reisen war, konnte sie die Prämie jedoch nicht persönlich entgegennehmen. Ernst hatte die erweiterte Grundausbildung zur Kauffrau bei der Zürcher Kantonalbank in Dietikon gemacht.

Grund zur Freude hatte auch die Dietiker Firma Pro Baby AG, denn mit Valeria Bianco und Nina Fluor wurden gleich zwei ehemalige Lehrlinge ausgezeichnet. Bianco und Fluor hatten beide die Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau EFZ gemacht. Stadtpräsident Müller sprach von einem Novum, dass gleich zwei Lehrabgänger aus der gleichen Firma mit solch guten Noten ausgezeichnet werden können.