Die Jahresrechnung der politischen Gemeinde Birmensdorf schliesst mit einem Minus von knapp 950 000 Franken. Erwartet hatte der Gemeinderat ein Minus von 1,4 Millionen Franken, was einer Verbesserung von knapp 500 000 Franken gleichkommt, wie es in der Weisung zur Gemeindeversammlung von kommendem Dienstag heisst. Der Grund für dieses Ergebnis waren um 0,7 Millionen höhere Grundsteuereinnahmen und um 0,6 Millionen Franken höhere Steuererträge.

Gleichzeitig stiegen die Ausgaben für die Pflegefinanzierung massiv um knapp eine Million. Das Eigenkapital kommt noch auf einen Wert von knapp 20,3 Millionen Franken.
Die Jahresrechnung der Sekundarschulgemeinde schliesst mit einem Plus von 1,4 Millionen Franken. Dies bei einem budgetierten Minus von 12 000 Franken. Die Gründe dafür sind um rund 600 000 Franken höher ausgefallene Gemeindesteuerträge und ein um 300 000 Franken geringerer Sachaufwand. Ende 2017 betrug das Eigenkapital rund 5,3 Millionen Franken.

Ein besseres Ergebnis

Mit einem Minus von gut 160 000 Franken schliesst die Jahresrechnung der Primarschulpflege. Auch dies ist ein leicht besseres Ergebnis, da man von einem Minus von 1,3 Millionen Franken ausging. So sind auch hier Mehreinnahmen aus den Gemeindesteuern der Grund. Diese fielen rund 600 000 Franken höher aus. Geringer waren die Ausgaben bei den Abschreibungen und dem Sachaufwand. Das Eigenkapital kommt auf knapp 7 Millionen Franken.

Neben den Jahresrechnungen, die von den Rechnungsprüfern allesamt zur Annahme empfohlen werden, sind noch weitere Geschäfte traktandiert. So befindet die politische Gemeinde über die Genehmigung der Verordnung über die Siedlungsentwässerungsanlagen. Die Sekundarschulgemeinde wählt die Rechnungsprüfungskommission für 2018 bis 2022 und lässt die Stimmberechtigten über die Entschädigungsverordnung befinden.