Oetwil
Schulpflegen lösen den Schülerzuteilungsvertrag für die Fahrweid auf

Im Schulhaus Fahrweid braucht es angesichts der steigenden Schülerzahlen mehr Platz. Die Schulpflegen Oetwil-Geroldswil und Weiningen sowie die Gemeinde Weiningen wollen deshalb ihre Zusammenarbeit neu ausgestalten.

Sandro Zimmerli
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Im Schulhaus Fahrweid muss mehr Platz geschaffen werden.

Im Schulhaus Fahrweid muss mehr Platz geschaffen werden.

Limmattaler Zeitung

Der bestehende Schülerzuteilungsvertrag für die Schuleinheit Fahrweid wird auf den Sommer 2016 aufgelöst. Das gaben die Primarschulpflegen Oetwil-Geroldswil und Weiningen sowie die politische Gemeinde Weiningen am Dienstag bekannt. Damit soll eine Grundlage geschaffen werden, um im Rahmen einer sich abzeichnenden Erweiterung der Schulanlage die Art der Zusammenarbeit grundsätzlich neu zu gestalten.

«Da in der Fahrweid zahlreiche neue Wohnungen entstehen und mit stark steigenden Kinderzahlen gerechnet wird, ist das rechtzeitige Bereitstellen von zusätzlichem Schulraum wichtig», heisst es. Die Primarschülerinnen und -schüler der Fahrweid sollen auch weiterhin in der Fahrweid beschult werden. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern aller drei Behörden, werde sich nun sowohl mit der Umbauplanung als auch mit der vertraglichen Regelung der weiteren Zusammenarbeit befassen.

Anlässlich der Schulgemeindeversammlung der Primarschule Oetwil-Geroldswil vom Dienstagabend erklärte Schulpräsident Peter Lehmann, dass gemäss einer Studie zum Bevölkerungswachstum alleine in der Fahrweid bis in sechs Jahren mit 40 Prozent mehr Kindern gerechnet werden muss.

Überdies haben die 22 anwesenden Stimmberechtigten an der Schulgemeindeversammlung das Budget genehmigt. Es rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 950 000 Franken. Der Steuerfuss bleibt bei 32 Prozent. Die Investitionen für 2014 sind mit 387 000 Franken veranschlagt.