Schlieren
Schulhaus Reitmen: Ein Grundstein für die Zukunft

Der Grundstein für die neue Schulanlage Reitmen ist am Freitagnachmittag gelegt worden. Zudem haben Schüler eine Zeitkapsel vorbereitet, die schon abld im Fundament des Gebäudes eingemauert werden soll.

Anina Gepp
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Stadträtin Bea Krebs begrüsst alle Anwesenden mit einer kurzen Rede
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Sobald mit dem Betonieren begonnen wird, wird der Koffer ins Fundament miteingearbeitet
Schlieremer Schulkinder sind gekommen, um dem neuen Schulhaus ein paar Lieder zu widmen
Gemeinsam mit ihren Lehrpersonen performen die Kinder Lieder für das Schulhaus Reitmen
In einen silbernen Koffer legen die Schüler verschiedene Gegenstände, die mit der Schule zu tun haben
Schüler verewigen sich mit einer Zeitkapsel im Fundament des Schulhaus Reitmen.
Auch der Spass darf nicht fehlen - mit in die Zeitkapsel kommt die Absenzenordnung der Schule
Bea Krebs ist stolz, dass der Grundstein für das neue Schulhaus gelegt werden kann
Architekt Thomas Winz ist ebenfalls nach Schlieren gekommen

Stadträtin Bea Krebs begrüsst alle Anwesenden mit einer kurzen Rede

Anina Gepp

Ein ausgedienter Wandtafelschwamm, alte Schulzeugnisse und die ausgedruckte Hausordnung der Schule Schlieren: Das alles legten Schlieremer Schulklassen gestern Nachmittag an der Grundsteinlegung des Schulhaus Reitmen gemeinsam in einen Koffer. Schon bald soll diese «Zeitkapsel» ins Fundament der Baustelle miteinbetoniert werden.

Vertreter der Behörden, Architekten von Graber Pulver, Mitglieder der Schulleitung, beteiligte Unternehmen und Nachbarn haben sich am Freitag auf dem ehemaligen Werkhofareal der Firma Züblin AG versammelt, um bei der Grundsteinlegung dabei zu sein.

Die neue Schulanlage mit 23 Klassenzimmern für rund 450 Schulkinder entsteht inmitten des Entwicklungsgebietes Schlieren West. Die Anlage für Primar- und Sekundarstufen, einschliesslich Kindergarten und Betreuung, soll auch eine Quartierzentrums-Funktion einnehmen.

Stadträtin Bea Krebs betonte, wie stolz sie darauf sei, dass Schlieren «Ja» gesagt hat zum Schulhaus und damit zu weiterer guter Bildung. Man könne sagen, dass dieser Tag ein Jahrhundertereignis für Schlieren sei, erklärte sie. Der Anlass bedeute auch den Grundstein für Kreativität und neue Unterrichtsformen und zeige, dass die Stadt eine zeitgemässe Arbeitgeberin sei.

Krebs’ Rede auf dem Areal wurde von Liedern umrahmt, die die Schulkinder gemeinsam mit ihren Lehrpersonen sangen. Ab dem Schuljahr 2017/2018 sollen die Kinder das Schulhaus dann endgültig beleben.