Oetwil/Geroldswil
Schulen sollen 117 neue Computer und Laptops bekommen

Die jetzigen Computer seien schon halbe Dinosaurier, erklärte Rahel von Planta vom Ressort Informatik. Die Gemeindeversammlung bewilligte einen Kreditantrag in der Höhe von 430 000 Franken für die Erneuerung der Informatikstruktur.

Sarah Serafini
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(Symbolbild)

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An der Gemeindeversammlung vom Dienstag der Primarschule Oetwil und Geroldswil waren die Traktanden schnell vorgelesen. Nur über die Jahresrechnung 2012 und über den Kreditantrag zur Erneuerung der Informatikstruktur in den Primarschulhäuser mussten die Stimmberechtigten abstimmen. Beiden Traktanden nahmen die 34 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig an.

Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn von 237 000 Franken. Budgetiert hat die Schulgemeinde einen Verlust von 546 000 Franken. Marcel Meier, Finanzvorstand der Primarschulgemeinde erklärte die positive Rechnung mit höheren Steuererträgen aus beiden Gemeinden. Geroldswil nahm 1,06 Millionen mehr Steuern ein, als budgetiert und auch Oetwil wies diesbezüglich ein um rund 231 000 Franken besseres Ergebnis.

Diese Resultate haben der Primarschulgemeinde Mehrerträge von rund 415 000 Franken gegenüber dem Voranschlag eingebracht. Weiter erklärte Meier, dass auch die Steuern von früheren Jahren höher ausgefallen waren, als erwartet. Dies führte zu Mehreinnahmen von rund 340 500 Franken.

Jedoch weisen die Sonderschulen gegenüber dem Vorjahr eine Verschlechterung von 160 000 Franken. Der Nettoaufwand sei von 1,4 Millionen vom Vorjahr auf 1,9 Millionen gestiegen. «Die Sonderschulen sind immer noch ein Sorgenkind. Wir versuchen zu eruieren, wie wir dieses Problem lösen können», sagte Meier. Das Eigenkapital der Schulgemeinde beträgt per Ende Jahr 6,4 Millionen Franken.

Computer sind halbe Dinosaurier

Bezüglich des Kreditantrages in der Höhe von 430 000 Franken zur Erneuerung der Informatikstruktur in den Primarschulhäusern der Gemeinden informierte Rahel von Planta vom Ressort Informatik über den momentanen Zustand der Computer in der Schule. «Mit acht Jahren sind unsere Computer schon halbe Dinosaurier», meinte sie. Die Folgen der veralteten Infrastruktur seien häufige Ausfälle der Hardware, was kostenintensive Ersatz- und Reparaturarbeiten verursache.

Mit der Annahme des Kreditantrages bewilligte die gestrige Gemeindeversammlung auch jährlich wiederkehrende Kosten von 43 500 Franken. Von Planta sagte, dass bis im Oktober 2013 die gesamte IT-Infrastruktur in allen drei Schulhäusern der Gemeinde ausgetauscht werden soll. Dazu gehören die Anschaffung von 117 neuen PCs und Laptops, neue Server, Drucker, Software und Lizenzen.