Dietikon
Schule Zelgli wird zum Zirkus Zelgli

Für eine Projektwoche wurde aus der Schule Zelgli der Zirkus Zelgli. Zusammen mit dem Zirkus Balloni trainierten die Schüler für den grossen Auftritt. Rund 240 Kinder und Jugendliche studierten in einer Woche Zirkusnummern ein

Ly Vuong
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Ob sich die Schüler artistisch betätigen wollten, ...
... oder mit riskanten Manövern, hier als Fakire - alles war im Zirkus Zelgli möglich.
Tanz und Gymnastik stand bei Schülerinnen und Publikum hoch im Kurs.
Rosa auf Gelb. Ballerinas nahmen die Manage in Beschlag.
Mutig: In luftiger Höhe zeigten diese Schülerinnen ihr Können.

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Bernadette Frick, Heilpädagogin der Schule, schätzt die Woche als Bereicherung für die Kinder ein. «Die Kinder haben innerhalb dieser kurzen Zeit grossartige Leistung erbracht», fügt Frick an.

Der Zirkusdirektor Tommy Müller vom Balloni-Team macht dem Publikum schon in seiner Begrüssung klar, dass Pannen immer inszeniert und gewollt sind. Dies beweist auch die Schülerin, die über ihre vier auf dem Rücken liegenden Kolleginnen springt. Als sich noch drei Schülerinnen auf dem Boden dazugesellen, nimmt die junge Akrobatin mehrere Anläufe, bis sie dann leichtfüssig über die Bäuche der Kolleginnen rennt, anstatt zu hechten.

Ein Augenzwinkern beherrscht auch die Kraftmenschen-Nummer. Knirpse in Herkules-Posen brüllen furchteinflössend zum Lied «Eye of the Tiger», was für grosses Gelächter sorgt. Unterschätzten darf man die Kleinen aber nicht, denn sie zerreissen schon ganze Telefonbücher. Für die Trapeznummer braucht es viel Kraft und Mut. Die 11-jährige Joëlle Schönenberger ist sehr zufrieden mit ihrer Leistung auf dem Trapez.

Auch der Sechstklässler Afërgzim Thaqi hat viel Kraft, Konzentration und Koordination gezeigt, indem er in der Liegestütze Seil springt. «Es hat Spass gemacht», meint Afërgzim. «Die ganze Woche war cool», findet auch die 8-jährige Alessia Di Roma.

Die Begeisterung der Kinder überträgt sich auch auf das Publikum: «Die Aufführung war sehr schön und beeindruckend», sagt Marianna Luciano, Tante zweier Kinder. Über solch glückliche Kinder und Erwachsene freut sich die Schulleiterin Eveline Marcarini: «Diese Aufführung zeigt, dass sich der Einsatz lohnt.»

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