Dietikon 

Schule Dietikon: Kleinstpensen werfen Fragen auf

Derartige kleine Pensen bedeuten «einen enormen administrativen Aufwand», hält SVP-Gemeinderätin Esther Wyss-Tödtli in einer Interpellation fest.(Themenbild)

Derartige kleine Pensen bedeuten «einen enormen administrativen Aufwand», hält SVP-Gemeinderätin Esther Wyss-Tödtli in einer Interpellation fest.(Themenbild)

Die Dietiker Schule hatte vor den Sommerferien Lehrpersonen gesucht – für ein Kleinstpensum von zwei Lektionen die Woche. Derartige kleine Pensen bedeuten «einen enormen administrativen Aufwand», hält SVP-Gemeinderätin Esther Wyss-Tödtli in einer Interpellation fest.

Zudem sei es ihr zu Ohren gekommen, dass «mehrere Personen, die bereits in der Schule Dietikon unterrichten, bereit gewesen wären, dieses Pensum zusätzlich zu übernehmen». Hinzu komme, dass diese Personen mit dem Zusatzpensum das Lohnlimit überschritten hätten, das für die gesetzliche berufliche Vorsorge (BVG) vorausgesetzt sei.

Die Gemeinderätin stellt in ihrer Interpellation, die von fast zwei Dritteln des gesamten Parlamentes mitunterzeichnet wurde, diverse Fragen an den Stadtrat. So will sie unter anderem in Erfahrung bringen, wie viele Unterrichtspersonen an der Dietiker Schule mit einem Kleinstpensum von weniger als zehn Lektionen angestellt seien, und wie viele Lehrpersonen knapp unterhalb der BVG-Limite stünden. Und: «Was kosten diese Kleinstpensen die Stadt, da sie diese Kosten selber übernehmen muss?» (liz)

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