«Wir haben uns über die zahlreichen Teilnahmen der Schülerinnen und Schüler am diesjährigen Frühlingsferienpass sehr gefreut», sagt Mirjam Flühmann vom Elternverein Oberengstringen. Das Ferienpassteam konnte den Schülern nicht weniger als 60 verschiedene Kurse anbieten. «Vor allem der Motorradkurs hat grosses Interesse geweckt», freute sich Flühmann. Aber auch der Ausflug ins Sauriermuseum war ein voller Erfolg. Vor allem der bei völliger Dunkelheit zu absolvierende Parcours war besonders spannend.

«Mit einer Taschenlampe mussten die Kinder verschiedene Posten suchen», erklärte Flühmann weiter. Aber auch das Bemalen von Quadrologos oder das Zusammenstecken einer kleinen Holzkiste in der Schreinerei Solenthaler fand grossen Anklang. Genauso wie das Backen in der Bäckerei Meuli, wo jeder Teilnehmer sein eigenes Brot herstellen konnte. «Für das grosse Angebot an Kursen haben wir wiederum viel positives Feedback erhalten und gemerkt, wie sehr der Anlass geschätzt wird», freute sich Mirjam Flühmann.

Stets auf die Strömung achten

Zum ersten Mal wurde dieses Jahr auch Fischen im Rahmen des Frühlingsferienpasses angeboten. Dank dem Fischerverein Kloster Fahr, konnte die junge Teilnehmerschar das Handwerk an der Limmat von erfahrenen Profis erlernen. «Es ist eine gute Idee, die wir zu einem späteren Zeitpunkt auch gerne wiederholen», meinte Pius Biffiger, Präsident des Fischervereins Kloster Fahr. Von Jungfischerleiter Marco Canal lernten die Teilnehmer zuerst das kleine Abc des Fischens. «Wir haben ihnen erklärt, welche Utensilien zum Fischen notwendig sind und mit welchem Köder die Fische in der Limmat am ehesten anbeissen», erklärte Canal.

«Das Flussfischen ist ganz anders als in einem See. Man muss stets auf die Strömung achten und ist immer am arbeiten», sagte Canal weiter.

Anaëlle Schaffer rief plötzlich: «Ein Fisch, ein Fisch»! Tatsächlich hatte ein Alet angebissen und Hansjörg Fehlmann half ihr fachmännisch, den Fisch vom Haken zu lösen. Kein Wunder blicken die Jungs etwas neidisch in ihre Richtung, denn ausser Algen und kleinen Holzstücken zogen sie nichts Brauchbares aus dem Wasser. Und nur kurze Zeit später wiederholte Anaëlle Schaffer das Kunststück gleich nochmals. «Den zweiten Fisch habe ich ganz alleine eingeholt und vom Haken gelöst. Es war ein richtig gutes Gefühl, als ich merkte, dass ein Fisch angebissen hatte», verriet Anaëlle Schaffer. Der unangenehme Teil folgte jedoch sogleich: «Das Ausnehmen war schon sehr eklig, aber das gehört nun einmal zum Fischen dazu», meinte die neu gekürte Limmat-Fischkönigin.