Oetwil

Schöne Oetwilerin ist bereit fürs «Elite Model Look»-Finale

Luisa Laemmel schafft es unter die Top 12 des Castings «Elite Model Look». Falls die schöne Oetwilerin das Finale gewinnt, tritt sie in grosse Fussstapfen.

Cindy Crawford, Gisele Bündchen und bald vielleicht Luisa Laemmel? Die Chancen, dass die 16-jährige Oetwilerin die Nachfolgerin dieser grossen Namen wird, stehen jedenfalls gut. Denn auch Crawford und Bündchen wurden einst am internationalen Modelwettbewerb «Elite Model Look» entdeckt, nun steht die schöne Oetwilerin zusammen mit elf weiteren Kandidatinnen im schweizer Finale dieses Wettbewerbs und kämpft um den Sieg. Die Gewinnerin erhält einen begehrten Model-Vertrag.

Die Schule auf Eis legen

Hierzulande suchen Model-Scouts — wie Ursula Knecht — seit rund 13 Jahren neue Gesichter. Dabei bewerben sich jährlich um die 800 junge Frauen. Bisherige Schweizer Gewinnerinnen wie Julia Saner und Lejla Hodzic haben nach ihrem Sieg einen Model-Vertrag erhalten und steile Karrieren hingelegt. Nun will es Luisa ihnen gleichtun: «Ich bin ein weltoffener und neugieriger Mensch, als Model trifft man immer wieder auf Unbekanntes und Neues», sagt die 16-Jährige, während sie am Bahnhof Dietikon im Café sitzt und genüsslich einen Latte Macchiato schlürft. Luisa kommt gerade aus der Schule, denn noch besucht die Oetwilerin wie ein normaler Teenager das Gymnasium. Aber damit könnte vielleicht bald Schluss sein: «Wenn ich wirklich gewinne, dann kann ich mir schon vorstellen, dass ich die Schule erst mal für ein Jahr auf Eis lege». Dieses Opfer würde die Oetwilerin nur bringen, weil man als Supermodel die Möglichkeit habe um die ganze Welt zu reisen und immer neue Leute zu treffen: «Ich brauche viel Abwechslung und neue Herausforderungen.»

Eine Portion Selbstbewusstsein

Klar ist, dass es für den Model-Beruf auch auf das Aussehen ankommt: «Ich mag meine Lippen und Haare. Ausserdem bin ich mit meinem Körper zufrieden», sagt die Schülerin. «Bei einem Model muss das Gesamtpaket stimmen. Dazu gehört auch eine gesunde Portion Selbstbewusstsein und ein starker Charakter.» Ihr Wissen über das Leben als Model hat die 16-Jährige bisher aus den Medien gesammelt: «Ich habe schon immer Model-Sendungen geschaut und ich lese auch in Magazinen gerne Storys über Mode und Models», erzählt Luisa, während sie sich durchs lange, dunkelblonde Haar fährt und einen Schluck von ihrem Kaffee trinkt. Die vorbeilaufenden Menschen drehen sich währenddessen immer wieder nach der schönen Oetwilerin um. «Ich wurde schon ein paar Mal auf der Strasse angesprochen, ob ich Lust hätte, Model zu werden», sagt Luisa. Angefangen hätte es, als sie 13 Jahre alt war: «Ich sass in einem Café in London, als mich eine Frau fragte, ob ich für ihre Agentur modeln will.»

Seriosität an oberster Stelle

Damals habe sie sich aber dafür zu jung gefühlt. Es folgten immer wieder spontane Anfragen auf der Strasse, wie etwa auf einer Reise in Abu Dhabi oder zu Hause in Zürich: «Abgesehen von meinem jungen Alter hatte ich bei den meisten auch ein ungutes Gefühl, weshalb ich nie zusagte», so die 16-Jährige, Seriosität stehe für sie an oberster Stelle: «Ich kenne jetzt schon meine Grenzen und weiss was ich bestimmt nie tun würde. Beispielsweise würde ich nie lasziv oder zu erotisch posieren – das ist nicht meine Welt.» Trotzdem hätten die spontanen Anfragen und auch das Umfeld immer wieder ihr Selbstvertrauen und den Wunsch Model zu werden gestärkt: «Ich habe mich dann auf eigene Faust bei der Model-Agentur gemeldet, die den «Elite-Model-Look» in der Schweiz durchführt», sagt Luisa.

Und nun wurden aus den 800 Bewerberinnen die besten zwölf herausgesucht. In wenigen Tagen ist am Finale der grosse Traum zum Greifen nah: «Schon bei den Vorentscheidungen hatte ich zittrige Hände und war nervös.» Am Finale wird Luisa auf einem grossen Laufsteg in der Maag Halle vor vielen Besuchern mit den anderen um den Sieg kämpfen. Im Übrigen sei dieses Casting nicht so dramatisch wie diejenigen, die sie aus den TV-Sendungen kenne: «Dort geht es schon eher um Show, deswegen streiten die sich immer. Ich verstehe mich mit den anderen Kandidatinnen sehr gut.» Und falls es ihr doch mal zu stressig werden sollte, suche sie beim Sport den Ausgleich. «Ich trainiere regelmässig Tennis, Fitness und Zumba. Ausserdem liebe ich es, in Oetwil mit meinem Hund am Waldrand zu joggen», sagt Luisa. Diesen Bezug zum Heimatort wolle sie beibehalten, auch wenn sie eines Tages ein berühmtes Model werden sollte.

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