Die Stadt Schlieren beteiligt sich an der Sanierung des Klosters Fahr mit 37 000 Franken. Mit dem Geld soll die Klostermauer zwischen der Mühle und der Kirche instand gestellt werden.

Andere Limmattaler Gemeinden wie Unterengstringen, Weiningen, Oetwil, Oberengstringen, Aesch, Birmensdorf und Uitikon bezahlten an die Sanierung jeweils fünf Franken pro Einwohner. Schlieren mit seinen über 17 000 Einwohnern steuert hingegen nur rund zwei Franken pro Kopf bei.

Nicht in grossen Topf einbezahlt

Die Stadt habe sich bewusst gegen die pauschale Form der Spende entschieden, sagt der Schlieremer Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin (SP): «Wir wollten nicht in den grossen Spendentopf einzahlen, sondern ein konkretes Projekt unterstützen.»

Der Stadtrat erachte das Kloster Fahr als wichtiges Naherholungsgebiet für die Schlieremer Bevölkerung. «Die Mauer, die mit unserem Beitrag saniert wird, ist für alle Besucher des Klosters, die von Schlieren herkommen, gut ersichtlich», so Brühlmann.

Von weiteren Beiträgen an die Erneuerungsarbeiten am Kloster sieht die Stadt ab.

Die dringliche Renovation des Benediktinerklosters mit seinen rund zwanzig Nebengebäuden wird in den kommenden Jahren rund 20 Millionen Franken kosten.