Schlieren
Weil die «CVP» neu «Die Mitte» heisst: Heidemarie Busch wechselt zur SVP

C weg, V weg, Heidemarie Busch weg: Die Schlieremer Parlamentarierin will nicht zur Partei «Die Mitte» gehören. Ihre neue politische Heimat hat sie in der SVP gefunden.

David Egger
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Von der CVP zur SVP: Heidemarie Busch sitzt jetzt im Schlieremer Parlament etwas weiter rechts.

Von der CVP zur SVP: Heidemarie Busch sitzt jetzt im Schlieremer Parlament etwas weiter rechts.

zvg

«Heidemarie Busch hat entschieden, die Partei zu wechseln. Sie gehört jetzt der SVP an»: Das teilte der Schlieremer Parlamentspräsident Beat Kilchenmann (SVP) eingangs der Parlamentssitzung am Montagabend mit. Es war die erste Sitzung, bei der Busch im SVP-Block sass, als Banknachbarin von Thomas Grädel (SVP). Heidemarie Busch ist schon seit 2010 Mitglied des Schlieremer Parlaments.

Dass Heidemarie Busch mit dem Namen Die Mitte statt CVP nichts anfangen kann, war bereits bekannt. Beim Namenswechsel der Kantonalpartei stimmte sie als einzige von 88 Delegierten dagegen. Das war im März. Gut einen Monat später wechselte auch die Bezirkspartei ihren Namen von CVP zu Die Mitte. Im Mai folgten sodann verschiedene Ortsparteien, unter anderem Dietikon und Schlieren.

Mitte liegt neu hinter der GLP zurück

Nach dem Parteiwechsel von Busch sehen die Parteienstärken im Schlieremer Parlament wie folgt aus: Die SVP hat neu neun statt acht Mitglieder im Parlament, die SP acht, die FDP sechs, die GLP vier, die Mitte (vormals CVP) neu nur noch drei statt vier und der Quartierverein sowie die Grünen je zwei. Die EVP und die Parteilosen sind mit einer Person im Parlament vertreten.

Fazit: Die Mitte rutscht hinter die GLP zurück, nachdem die beiden Parteien vorher gleichauf waren. Und die SP und die SVP sind neu nicht mehr gleichauf, sondern die SVP hat ein Mitglied mehr im Parlament als die SP.