Es folgen Bulle FR (+15,3 Prozent) und mit Adliswil (+12,4 Prozent) eine weitere Zürcher Stadt. Zweistellige Wachstumsraten weisen laut der am Donnerstag vorgestellten Studie auch Le Grand-Saconnex GE , Villars-sur-Glâne FR, Möhlin AG, Oftringen AG, Kreuzlingen TG, Wallisellen ZH und Belp BE aus.

Bei den Städten mit über 100'000 Einwohnern liegt Lausanne (+6,7 Prozent) vor Winterthur (+6,3 Prozent). Die Schweizer Bevölkerung nahm gleichzeitig um 4,4 Prozent auf rund 8,04 Millionen zu.

Schlieren profitiere als typische Pendlergemeinde von der Wirtschaftsmetropole Zürich, schreiben die Studienautoren. Schlieren habe selber als Arbeitsort an Bedeutung gewonnen. Zudem nahm die Zahl der Haushalte mit drei und mehr Personen im Vergleich zu anderen Gemeinden überdurchschnittlich zu, wie es hiess.

Dabei hatte die Einwohnerzahl lange stagniert, nachdem 1960 die Marke von 10'000 Einwohnern überschritten worden war. 2004 wurde mit dem Stadtentwicklungskonzept eine rege Bautätigkeit lanciert. So wurde etwa das rund 50'000 Quadratmeter grosse "Wagi-Areal" der ehemaligen Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik umgenutzt. Ab 2007 wurden in Schlieren im Schnitt über 200 Wohnungen pro Jahr erstellt.