Schlieren
Stadt ersetzt Heizung: Weniger CO2 bei den Jungunternehmen an der Rütistrasse

Der Stadtrat von Schlieren hat beschlossen, die Liegenschaftsteile der Stadt an der Rütistrasse 12/14/16/18 künftig nicht mehr mit Gas und Öl zu heizen, wie er in einer Mitteilung schreibt.

David Egger
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Weg mit dem Öl und dem Gas: Das Innovations- und Jungunternehmerzentrum von Schlieren wird an den Energieverbund Schlieren angeschlossen.

Weg mit dem Öl und dem Gas: Das Innovations- und Jungunternehmerzentrum von Schlieren wird an den Energieverbund Schlieren angeschlossen.

Themenbild: Nana do Carmo

Die heutige Heizung könnte infolge zu hoher Abgaswerte ab 2023 sowieso nicht mehr bewilligt werden. Stattdessen wird die Heizung des Gebäudes im Sommer 2022 an die Fernwärme des Energieverbunds Schlieren angeschlossen, für den mit dem Elek­trizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) zusammengearbeitet wird. Die Wärme dieses Energieverbunds stammt unter anderem aus dem Klärwerk Werd­hölzli. Den Contractingvertrag mit dem EWZ hat der Stadtrat kürzlich genehmigt. In der erwähnten Liegenschaft an der Rütistrasse ist das Innovations- und Jungunternehmerzentrum (IJZ) der Stadt Schlieren zuhause – dieses ist nicht zu verwechseln mit der IFJ Institut für Jungunternehmen AG an der Wiesenstrasse. Für den Stadtrat ist klar: Der Heizungsersatz passt nicht nur aufgrund der bald zu hohen Abgaswerte, sondern er stehe auch «im Einklang mit den Innovationen, die im Gebäude produziert werden». Zudem trägt Schlieren das Energiestadt-Gold-Label.

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