Das Land, das der Stadt Zürich gehört, soll künftig Handwerkern und Kleingewerbebetrieben Platz bieten, die aus den wachsenden Wohngebieten zwischen Schlieren und Zürich verdräng werden.

Die zwei Stadtzürcher FDP-Gemeinderäte Severin Pflüger und Roger Tognella richteten ihrerseits einen Vorstoss an die Zürcher Stadtregierung, in der sie ihn dazu auffordern, zu prüfen, wie das städtische Land auf Schlieremer Gemeindegebiet einer Industrie- und Gewerbenutzung zugeführt werden kann.

Anlass für die Vorstösse bildet laut Landis der Umstand, dass die Urbanisierung im Grossraum Zürich dazu führt, «dass es für Handwerker und Kleinunternehmen immer schwieriger wird, geeignete Flächen und Räume zu finden.» Schlieren sei ein beliebter Industriestandort und verkehrstechnisch gut erschlossen. Allerdings seien ihm die langfristigen Pläne der Stadt Zürich mit ihrem Land in Schlieren nicht bekannt, so Landis weiter.

Er fordert die Stadt deshalb dazu auf, das Gebiet in der bevorstehenden Revision der Bau- und Zonenordnung langfristig als Gewerbezone abzusichern. «Der Stadtrat soll mit der Stadt Zürich das Gespräch suchen, um sie für eine gemeinsame, arbeitsplatzfreundliche Strategie für deren Land in Schlieren zu gewinnen», so Landis. Als mögliche Massnahmen nennt er etwa Verdichtungen oder die Übernahme von Baurechtsverträgen.