Schlieren

Schlieren setzt bei Telekomdienstleistungen auf gemeinsame Beschaffung mit anderen Gemeinden

Wie es im Beschluss heisst, vereinbare die Schweizerische Informatikkonferenz (SIK )vereinbart mit den Telecom-Providern Swisscom und Sunrise jährlich die Konditionen für Voice-Dienstleistungen für das Folgejahr. (Archiv)

Wie es im Beschluss heisst, vereinbare die Schweizerische Informatikkonferenz (SIK )vereinbart mit den Telecom-Providern Swisscom und Sunrise jährlich die Konditionen für Voice-Dienstleistungen für das Folgejahr. (Archiv)

Die Stadt Schlieren wird Aktionärin bei der eOperations Schweiz AG, einer Organisation, die für Bund und Kantone elektronische Lösungen im Bereich Behördenleistungen entwickelt und betreibt.

Wie aus einem entsprechenden Beschluss hervorgeht, hat der Stadtrat die Beteiligung mit dem Kauf einer Aktie von 300 Franken rückwirkend per 13. August 2019 bewilligt. Die Stadt könne so von einer gemeinsamen Beschaffung von Telekommunikationsdienstleistungen mit anderen Gemeinden profitieren.

Wie es im Beschluss heisst, vereinbare die Schweizerische Informatikkonferenz (SIK )vereinbart mit den Telecom-Providern Swisscom und Sunrise jährlich die Konditionen für Voice-Dienstleistungen für das Folgejahr. Weil gemäss Beschaffungsrecht öffentliche Aufträge für Telekommunikationsdienstleistungen bei Erreichen der Schwellenwerte künftig in aller Regel ausgeschrieben werden müssten, habe der Vorstand der SIK nun reagiert. Er habe ein Projekt für eine gemeinsame Ausschreibung standardisierter Produkte lanciert und die eOperations Schweiz AG mit einer gemeinsamen Ausschreibung von Dienstleistungen für mobile Sprach- und Daten-Kommunikation sowie Sprach- und Breitband-Anschlüsse im Festnetz beauftragt. Kantone, Städte und grössere Gemeinden können sich daran beteiligen.

Dabei führt die eOperations Schweiz die Ausschreibung durch, erteilt den Zuschlag und schliesst mit den Zuschlagsempfangenden Rahmenvereinbarungen ab. Danach rufen die Bedarfsstellen, etwa Städte, direkt bei den Zuschlagsempfangenden Leistungen ab und schliessen mit ihnen Verträge.
«Öffentliche Ausschreibungen sind für Bedarfsstellen und Liefernde aufwändig. Eine gemeinsame Beschaffung ist daher viel effizienter», schreibt der Schlieremer Stadtrat. Weiter könnten Telekomdienstleistungen ohne eigene Ausschreibung gesetzeskonform und zu guten Einkaufskonditionen beschafft werden, da aufgrund des grossen Einkaufsvolumens mit erheblichen Einsparungen gerechnet werde. Zudem erhielten Aktionäre Zugriff auf Mustereinzelverträge. (liz)

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