Schlieren
Schlieren schafft für 66'000 Franken neue Software an

Die Stadt Schlieren muss wegen eines Systemwechsels auf Windows 7 ein neues Vorlagenprogramm anschaffen. Nachdem man verschiedene Lösungen prüfte, entschied man sich für das Programm «Officeatwork». Die Kosten belaufen sich auf rund 66 000 Franken.

Drucken
Teilen
«Officeatwork» wird die neue Software.

«Officeatwork» wird die neue Software.

screeshot

Die Schlieremer Verwaltung braucht wegen des Systemwechsels auf Windows 7 ein neues Vorlagenprogramm. Die bisherige Software «Idefix» ist seit der Umstellung im Jahr 2012 nur noch «partiell nutzbar».

Das schreibt der Stadtrat in einem Protokollauszug. Für die neue Software-Lösung «Officeatwork» genehmigt die Exekutive einen einmaligen Betrag von 65 800 Franken und jährlich wiederkehrende Ausgaben von 3800 Franken.

Ein Vorlagenprogramm ermöglicht ein einheitliches Erscheinungsbild in allen schriftlichen Dokumenten und die Verwendung von Textbausteinen. Die nun genehmigte Lösung hätte die Stadt eigentlich schon vor der Beschaffung des neuen Geschäftsverwaltungsprogramms «Axioma» anschaffen wollen, wie der Stadtrat schreibt. Dies, weil «Officeatwork» das einzige Vorlagenprogramm sei, dass mit «Axioma» vollständig kompatibel sei. «Auf die vorgängige Einführung musste damals wegen Zeitdrucks und Personalmangels verzichtet werden», schreibt der Stadtrat.

Zwischenzeitlich prüfte die Stadt Alternativen. Beim Nachfolgeprogramm von «Idefix», «OneOffixx», zeigte sich aber, dass eine Kompatibilität mit dem Geschäftsverwaltungsprogramm nicht gesichert ist. Auch andere Lösungsansätze brachten kein befriedigendes Resultat. Schliesslich holte die Stadt eine Offerte für insgesamt 130 «Officeatwork»-Lizenzen bei der «Axioma»Herstellerin CMI-Informatik ein. «Es ist sinnvoll, das Programm so schnell wie möglich zu beschaffen», schreibt der Stadtrat. Der Start solle bereits im Januar 2014 möglich sein. (fni)

Aktuelle Nachrichten