Schlieren
Röschtiplausch: Geschnetzeltes und Bratwurst waren der Renner

Der Röschtiplausch der Männerriege STV Schlieren im Stürmeierhuus fand guten Anklang. Die Rösti kam dabei schneller als in den vorherigen Jahren auf den Tisch.

Lydia Lippuner
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Fritz Gribi gehört zu den rund 60 Freiwilligen, er half im Vorfeld Tomaten schneiden. Danach genoss er und seine Frau, mit der er dieses Jahr das 60-jährige Jubiläum gefeiert hat, eine feine Rösti.
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Goldene Rösti und zufriedenes Lachen: Pierre Baras genoss den Anlass sichtlich.
«Alles war gut, alle Jahre wieder», sagte Trudi Horisberger, die wie viele andere zu den Stammgästen gehört.
Es gab auch ein grosses Angebot an selbstgemachten Kuchen.

Fritz Gribi gehört zu den rund 60 Freiwilligen, er half im Vorfeld Tomaten schneiden. Danach genoss er und seine Frau, mit der er dieses Jahr das 60-jährige Jubiläum gefeiert hat, eine feine Rösti.

Lydia Lippuner

In der Küche neben dem grossen Saal im Stürmeierhuus herrscht Hochbetrieb. Gleich mehrere Röstis brutzeln nebeneinander im heissen Fett. Christian Burger, Koch und Mitglied der Männerriege, kehrt eine Rösti in der Luft. Er gehört zum rund 60-köpfigen Team der freiwilligen Helfer, die den Röschtiplausch der Männerriege STV Schlieren am Sonntag durchführten. Von 11 bis 20 Uhr konnten die Gäste ihren Hunger stillen.

Christian Burger, Koch und Mitglied der Männerriege, kehrt eine Rösti in der Luft.

Christian Burger, Koch und Mitglied der Männerriege, kehrt eine Rösti in der Luft.

Lydia Lippuner

«Rösti mit Geschnetzeltem und Rösti mit Bratwurst waren der Renner», sagt Sebastian Arena vom OK-Team der Männerriege. Auch Kutteln seien beliebt gewesen. Dieses Jahr habe er jedoch deutlich weniger Anmeldungen gehabt als in den letzten Jahren. Bis kurz nach Mittag habe er rund 130 Röstis serviert. «Wir spürten die Unsicherheit und erhielten noch einige Absagen in den letzten Tagen», sagt er. Lange sei nicht klar gewesen, ob man den Anlass überhaupt durchführen könne, doch dann entschied das Team, ihn unter den Auflagen von 3G durchzuführen.

Sebastian Arena vom OK-Team und Bruno Essig, der Erfinder des Röschtiplauschs, im grossen Saal im Stürmeierhuus.

Sebastian Arena vom OK-Team und Bruno Essig, der Erfinder des Röschtiplauschs, im grossen Saal im Stürmeierhuus.

Lydia Lippuner

Neben Arena steht Bruno Essig, er hatte vor 25 Jahren die Idee, den Anlass mit der Männerriege ins Leben zu rufen um die Vereinskasse aufzubessern. Die Rösti kam bis heute nicht aus der Mode: Das OK rechnet auch dieses Jahr mit rund 10'000 Franken Umsatz. Zudem hat das OK dieses Jahr ein elektronisches Bestellsystem eingeführt. Dank dem neuen Kassensystem seien die Röstis im Eiltempo serviert worden. Die Gäste lobten sowohl die Rösti als auch das Buffet mit den selbstgemachten Kuchen. «Alles war gut, alle Jahre wieder», sagte Trudi Horisberger, die wie viele andere zu den Stammgästen gehört.

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