«Wir verzeichnen mit dem Freibad Im Moos schon seit Jahren ein Defizit, was unter anderem daher rührt, dass die Bio-Badi zu wenig bekannt ist», erklärt Stadtrat Stefano Kunz (CVP) auf Anfrage. «Deshalb haben wir uns entschlossen, dieses Jahr mit einer Werbeagentur zusammenzuarbeiten, welche die Idee mit der Schwimmringe-Aktion hatte.»

Die mit «I love Moos» beschrifteten Schwimmhilfen waren allesamt zum Mitnehmen gedacht, was die Schlieremer Bevölkerung auch ohne offizielle Kommunikation diesbezüglich realisierte. Die Selbstbedienungsaktion verbreitete sich wie ein Lauffeuer und die Plastikrehe hatten innert Kurzem einen neuen Besitzer gefunden. «Die Leute bedienten sich bereits an den Ringen, als wir noch beim Verteilen waren. Wir kamen gar nicht nach mit Ersetzen», so Stefano Kunz.

Und wie lassen sich die Plastik-Schwimmhilfen mit der Bio-Philosophie des Schwimmbades Im Moos vereinbaren? «Wir geben zu, dass wir bei diesem Aspekt nicht auf den Bio-Gedanken geachtet hatten. Wir hoffen aber, dass die Schlieremer die Schwimmringe über längere Zeit benutzen und nicht gleich wegwerfen.»

Wer gestern nicht zu seinem Schwimmring gekommen ist, den erwartet heute im „Möösli“ nochmals ein mit rosaroten Ringen gefülltes Nichtschwimmerbecken, in dem kleine und grosse Wasserratten sie auch gleich austesten können.