Schlieren
SBB will Unterführung sanieren – Stadt Schlieren muss über 400'000 Franken bezahlen

Der Personendurchgang Goldschlägistrasse muss saniert werden. Obwohl er den SBB gehört, muss die Stadt Schlieren allein an die Planung 407'800 Franken bezahlen.

David Egger
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Die Schlieremer müssen mitbezahlen, obwohl ihnen die Strasse gar nicht gehört.

Die Schlieremer müssen mitbezahlen, obwohl ihnen die Strasse gar nicht gehört.

Symbolbild: Sandra Ardizzone

Die Goldschlägistrasse in Schlieren unterquert die sieben Gleise der SBB auf einer Länge von gut 40 Metern und ist damit eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Schlieren. Beidseits der Strasse verläuft ein Personendurchgang.

Eine Untersuchung durch die SBB hat nun gezeigt, dass das Bauwerk im Eigentum der SBB aus statischen Gründen dringend saniert werden muss. Dies soll 2024 passieren. Unter dem östlichen Personendurchgang verläuft ein Hauptabwassersammelkanal der Stadt Schlieren.

Stadt vertraglich zur Abgabe verpflichtet

Wenn Bauarbeiten der SBB den Abwasserkanal tangieren, ist die Stadt Schlieren gemäss einer vertraglichen Vereinbarung verpflichtet, sich an den Kosten zu beteiligen. «Die Stadt muss sich aus diesem Grund mit 407'800 Franken an den Planungskosten des Projekts beteiligen. Der Stadtrat genehmigte die unvorhergesehene gebundene Ausgabe aufgrund der ­unbestritten höher zu gewichtenden Sicherheitsaspekte», teilte die Stadt Schlieren mit.

Der Personendurchgang unter den ­Gleisen wurde 1920 erstellt und 1953 südlich und 1972 nördlich erweitert. Der Kanal besteht seit 1954.

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