Schlieren
20 Monate vor dem Anlass: Schlierefäscht-OK hat mehr als die Hälfte der Sponsorenbeiträge zusammen

Der Standortförderer und Sponsorenvermittler Albert Schweizer ist sehr erfreut: Noch nie zuvor seien so früh so viele Gelder zusammengekommen.

Lukas Elser
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Das Schlierefäscht-OK: Marco Lucchinetti, Ruedi Meier, Albert Schweizer (Standortförderer), Peter Seifriz, Markus Bärtschiger (SP-Stadtpräsident), Barbara Gysling, Sabrina Berri (OK-Präsidentin).

Das Schlierefäscht-OK: Marco Lucchinetti, Ruedi Meier, Albert Schweizer (Standortförderer), Peter Seifriz, Markus Bärtschiger (SP-Stadtpräsident), Barbara Gysling, Sabrina Berri (OK-Präsidentin).

zvg / Sandro Barbieri

Das Schlierefäscht 2023 findet statt. Das Organisationskomitee hat am Mittwoch vermeldet, dass sich die Hauptsponsoren für die neue Ausgabe des zehntägigen Schlierefäschts bereits verpflichtet hätten. Es handle sich dabei um acht mit Schlieren verbundene Firmen und Institutionen.

Damit seien jetzt über die Hälfte der 810’000 Franken an angestrebten Sponsorengeldern für den Anlass zusammengetragen. Das OK schreibt erfreut: «Zusammen mit dem durch die Stadt Schlieren gesprochenen Beitrag von 300’000 Franken ist damit ein erster wichtiger Meilenstein erreicht und die Umsetzungsphase kann beginnen.» Das Parlament hat den städtischen Beitrag im Sommer 2022 einstimmig bewilligt. Dieser gilt unabhängig von den Sponsorengeldern und ist im Beitrag der 810'000 Franken nicht enthalten.

Standortförderer Albert Schweizer ist begeistert

Standortförderer Albert Schweizer, der auch dieses Jahr für die Organisation der Sponsorengelder zuständig ist, sagt: «Noch nie hatten wir eineinhalb Jahre vor Festbeginn mit über 400’000 Franken bereits mehr als 50 Prozent der Sponsorengelder zugesprochen.»

Das Konzept des Fests ist gemäss Mitteilung das gleiche wie bei den Ausgaben der Jahre 2011, 2015 und 2019. So soll der Festplatz nahezu dem letztmaligen entsprechen. Damals fand das Fest im und um den Stadtpark statt.

Konzert auf der Bühne im Stadtpark bei der reformierten Kirche während dem Schlierefäscht 2019.

Konzert auf der Bühne im Stadtpark bei der reformierten Kirche während dem Schlierefäscht 2019.

Daniel Diriwächter / Archiv

Für das Fest vom 1. bis 10. September 2023 kündigt das OK im Stadtzentrum ein «farbenfrohes und kulturelles» Programm an. Auf der grossen Bühne im Stadtpark würden «erneut nationale und internationale Stars und Bands auftreten». Ebenso vor Ort seien Markthändler, Dienstleister, Schausteller und Festwirte.

Es gibt wahrscheinlich kein Feuerwerk

Einzige Änderung: Ein Feuerwerk wird es 2023 wohl nicht geben. Anlässlich der Parlamentsdebatte vom Sommer sagte Stadtpräsident Markus Bärtschiger (SP), dass dieses «mit grösster Wahrscheinlichkeit» ausfalle. Dies aus ökologischen Gründen, den Tieren zuliebe und weil man das Feuerwerk sowieso in Dietikon und Zürich besser sehe als direkt in Schlieren.

Zudem wird die aktuelle Ausgabe das erste Schlierefäscht mit der neuen OK-Präsidentin Sabrina Berri sein. Bis anhin war sie im OK zuständig für die Finanzen. Berri folgt auf Rolf Wild, der dem OK während der letzten drei Ausgaben vorstand.

Sabrina Berri ist neue OK-Präsidentin.

Sabrina Berri ist neue OK-Präsidentin.

zvg/Sandro Barbieri

Das erste Schlierefäscht fand 1969 statt, die Ausgabe 2023 wird die elfte sein. In jüngster Zeit wurde der Anlass alle vier Jahre ausgetragen. Beim Schlierefäscht handelt es sich um das grösste Volksfest im Limmattal. Bei der vergangenen Ausgabe im Jahr 2019 gab es rund 170 Programmpunkte. Gemäss Angaben der Organisatoren verzeichnete man damals fast 100’000 Besucherinnen und Besucher.

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