Um die Zentren von Schlieren und Dietikon zu entlasten, wird sowohl die Bernerstrasse als auch die Überlandstrasse ausgebaut. Der Regierungsrat hat nun sechs Millionen Franken für den Ausbau der Kreuzung der beiden Strassen in Schlieren bewilligt.

Die Zentren von Schlieren und Dietikon sollen vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Dies soll Platz schaffen für die Limmattalbahn. Wo heute täglich rund 16'000 Fahrzeuge durchfahren, werden künftig noch deutlich mehr über die Bern- und die Überlandstrasse rollen, schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Die Erweiterung der so genannten "Hallerkreuzung" ist ein Teilprojekt der Kapazitätserhöhung der beiden Strassen. Erstellt wird eine zusätzliche Fahrspur Richtung Zürich und der Kurvenradius der Abbiegespur zwischen der Bern- und der Überlandstrasse wird angepasst.

Zudem sind laut Mitteilung ein Ausbau des kombinierten Rad-/Gehwegs und eine Verbesserung der Verkehrsführung für Velofahrende vorgesehen. Und schliesslich werden verschiedene Sanierungsarbeiten an der Kreuzung vorgenommen.

Der Regierungsrat hat das Projekt festgesetzt und die nötigen Ausgaben von 6,06 Millionen Franken bewilligt. Die Bauarbeiten sollen 2016 oder 2017 starten - der Termin wird mit der Stadt Schlieren abgestimmt - und 18 Monate dauern.