Schlieren

Schlieremer Skater müssen für mindestens ein Jahr ohne Park auskommen

Den «360 Flip» können die Schlieremer Skater 2012 nicht in einer eigenen Anlage üben (Symbolbild)

Den «360 Flip» können die Schlieremer Skater 2012 nicht in einer eigenen Anlage üben (Symbolbild)

Den Schlieremer Skatern steht im Jahr 2012 kein eigener Platz zur Verfügung. Dies weil die alte Anlage an der Wiesenstrasse geschlossen wird und sich der Bau des Ersatzparks beim Zelgli-Schulhaus wegen Einsprachen verzögert.

Die Skateranlage an der Wiesenstrasse wird im kommenden April geschlossen und demontiert. Dies ist die Folge der Quartierentwicklung im Gebiet Rietbach, welche die Umgestaltung der Wiesenstrasse vorsieht. Der Bau der Ersatzanlage beim Schulhaus Zelgli hat sich wegen der Einsprachen von Anwohnern verzögert.

Somit wird den Skatern für das Jahr 2012 keine Anlage zur Verfügung stehen. Falls weitere Einsprachen gegen die Ersatzanlage eingehen, könnte es auch länger dauern, bis es in Schlieren wieder einen Skatepark gibt.

Lärmgutachten wurde überarbeitet

Das Projekt der geplanten Anlage beim Schulhaus Zelgli geriet letzten Juni ins Stocken, als rund 60 Anwohner gegen den Bau Rekurs einlegten. Sie forderten insbesondere, dass die Betriebszeiten des Skateparks beschränkt würden. Das Baurekursgericht befand zwar, dass eine solche Einschränkung nicht nötig sei. Dennoch wurde die Baubewilligung Anfang Dezember aufgehoben. Der Grund: Das Lärmgutachten entsprach nicht den neuesten Anforderungen und musste nochmals überarbeitet werden.

«Die nötigen Präzisierungen wurden vorgenommen», sagt Christian Meier, Ressortvorsteher Werke, Versorgung und Anlagen. Die Baubewilligung werde nun neu ausgestellt. Anpassungen am Konzept seien aus Sicht der Stadt nicht nötig, so Meier. Die Betriebszeiten wurden entsprechend dem Entscheid des Baurekursgerichts nicht eingeschränkt. «Es ist deshalb zu befürchten, dass die Anwohner vor der nächsthöheren juristischen Instanz rekurrieren werden», erklärt Meier. Wann mit dem Bau des Skateparks begonnen werden kann, steht also weiterhin in den Sternen.(fni)

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