Schlieren
Schlieremer Schwyzerörgeli-Gruppe begeistert mit ihrer 19. Stubete

Die Schwyzerörgeligruppe Schlieren organisierte zum 19. Mal die Stubete und den Örgeliplausch - sie fand zum ersten Mal im Frühling statt. Der Saal des Stürmeierhuus war bis auf den letzten Platz besetzt.

Christian Murer
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19. Stubete der Schwyzerörgeligruppe Schlieren
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Evi Simon und Peter Sauter mit dem Schwyzerörgeli
Berti Lüthi, Christian Sigrist und Silvia Flury der Schwyzerörgeli-Gruppe Schlieren
19. Stubete mit der Schwyzerörgeli-Gruppe Schlieren
Die zwei Jodlerinnen (von links) Hanny Jaquet und Ruth Marthaler

19. Stubete der Schwyzerörgeligruppe Schlieren

Christian Murer

«Ich bin ein regelmässiger Gast, weil ich die Schwyzerörgeligruppe aus Schlieren einfach ganz toll finde», sagt der Urdorfer Fredi Fasnacht. Mit dieser Meinung war er nicht alleine. Bis auf den letzten Platz war der Saal des Stürmeierhuus' in Schlieren besetzt. Die Küchenbrigade um Chefkoch Kurt Kaufmann hatte alle Hände voll zu tun, um die Gäste an der traditionellen Stubete zu verwöhnen.
Auf der Bühne machten sich derweil die Gastgeber, die Schlieremer Schwyzerörgeli-Gruppe mit ihrem Leiter Hansruedi Nyffeler, bereit. Mit dem Stück «De Schlieremer» starteten die 28 Frauen und Männer in die 19. Stubete, die erstmals im Frühling stattfand.

Es folgte ein rassiger Foxtrott und das lüpfige Werk «Rund um de Säntis». Der Marsch «Fertig luschtig», der Walzer «Zum Geburtstag» sowie der Ländler «De Peter mit Vollgas uf em Töff» brachten Stimmung in den Saal. Den Abschluss des halbstündigen Programms bildete die «Birewegge-Polka».

Das Publikum war mit dem Auftakt zufrieden. «Für mich und meinen Mann Walter ist es ein super Abend mit einem feinen Essen», so Marlies Stalder, Präsidentin des Schwyzerörgeli-Fanclubs Schlieren. Inzwischen musizierten weitere Gruppen, so unter anderem Rico mit den drei Jodlerinnen, die «Räbhöckler», die Musiker «March-Höfe-Höckler» sowie die vier Herren der «Sunnemusig» aus dem schwyzerischen Muotathal.

Der Auftritt der verschiedenen Formationen sorgte auch für einiges Staunen. «Ich habe eine Bekannte, die in der Schwyzerörgeli-Gruppe Schlieren mitspielt. Ich finde es noch recht schwierig, dass so viele Örgeler zusammen im Takt spielen» hielt Vreni Müller aus Zürich fest.

Kunstturner am Örgeli

Eine dieser Örgeler ist Sylvia Bader aus Urdorf. Sie steht der Schwyzerörgeligruppe als Präsidentin vor. «Ich spiele seit 1995 das Schwyzerörgeli. Mir bedeutet dieses Instrument sehr viel, weil mir auch die Musik gut gefällt», so Bader. Sie finde ebenso die gute Kameradschaft und die gesellschaftlichen Anlässe sehr schön. «Wir üben jede Woche einmal im Theaterkeller des grünen Schulhauses an der Grabenstrasse», ergänzte der Presseverantwortliche Rolf Meier, seit 18 Jahren dabei. «Ich habe als Bub mit Akkordeonspielen angefangen, entschied mich dann aber als Jugendlicher fürs Kunstturnen als Spitzensport.» Nun habe ihn das Schwyzerörgeli-Spielen mit der Schlieremer Grossformation «richtiggehend gepackt».