Schlieren
Schlieremer feiern den «schönsten Werkhof im Kanton»

Die Werkhoferweiterung in Schlieren wurde mit einem grossen Fest eröffnet.

Fabienne Eisenring
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Die Stadträte Manuela Stiefel und Stefano Kunz waren bei der Einweihung mit dabei.
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Der neue Werkhof in Schlieren wurde eingeweiht
Viele Menschen waren an der Einweihung dabei
Das neue und das alte Gebäude.
Der neue Schlieremer Werkhof.
Der neue Schlieremer Werkhof.

Die Stadträte Manuela Stiefel und Stefano Kunz waren bei der Einweihung mit dabei.

Fabienne Eisenring

«Mit den Leuten hier zu arbeiten, ist eine Herzensangelegenheit», eröffnet Stadträtin und «Arbeiterkind» Manuela Stiefel (FDP) ihre Rede zur Einweihung des erweiterten Werkhofs. Den unermüdlichen Arbeitern wolle die Stadt mit dem Ausbau des Werkhofs ihre Wertschätzung zeigen. Die Dankbarkeit beruhte auf Gegenseitigkeit: Mitarbeiter der Entsorgungsstelle haben den anwesenden Stadträten die Fahrt zur Feier spendiert – in einer Stretchlimousine. «Manchmal wurde schon geflucht und gefaustet», sagt Markus Moosmann, Bereichsleiter Abfallwesen im Werkhof, mit einem Lachen. Aber die Zusammenarbeit sei gut verlaufen. Es freue ihn, auch bei der Planung involviert zu gewesen sein. Als symbolische Schlüsselübergabe überreicht Stiefel Werkvorstand Stefano Kunz (CVP) einen Werkzeugschlüssel. Für die Arbeiter gibt es einen Koffer gefüllt mit Pausensnacks.

Unter dem Motto «Tag der Sonne» gibt es beim Einweihungsfest auf dem Areal viel zu Elektromobilität und Solarenergie zu entdecken. Auch die Blaulichtorganisationen machen ihre Aufwartung und locken Besucher an. Hauptattraktion ist der Hubretter der Feuerwehr Schlieren, der Mutige auf 30 Metern Höhe das Areal und die Sonnenkollektoren, die den Werkhof zu 100 Prozent mit Energie versorgen sollen, überblicken lässt.

Der Stolz ist Moosmann ins Gesicht geschrieben: «Fragen Sie, wen Sie wollen – wir haben den schönsten Werkhof des Kantons.» Nur «es bitzeli» mehr als vorgesehen habe das Pilotprojekt gekostet, gibt Generalplaner Roman Dober zu. Doch das kümmert am Freitagabend niemanden. Die Stimmung ist ausgelassen. Scherze und Gelächter werden ergänzt von rassigen Musikeinspielern der «Buuremusig Schlieren». Ein Arbeiter bringt auf den Punkt, was alle fühlen: «Der Werkhof ist fertig, die Würste fein, der Wein spritzig – was will man mehr?»