Wer hätte das gedacht: Der Schlieremer Drogist Philipp Locher hat die Wahl zum «Limmattaler des Jahres 2012» in den letzten Tagen vor Einsendeschluss noch für sich entschieden. Er gewinnt die Wahl mit 161 der insgesamt 435 abgegebenen Stimmen. Seine Arbeit als Präsident der Detaillistenvereinigung Pro Schlieren, für deren Mitglieder er sich mit Nachdruck einsetzt, sowie die Organisation des Comedy-Herbsts scheinen ihm viele Sympathien eingebracht zu haben.

Über die Nachricht seines Erfolgs freut sich Philipp Locher so, dass es ihm fast die Sprache verschlägt. «Diese Auszeichnung gibt Kraft, weiterzukämpfen und Neues anzureissen.» Diese Auszeichnung sei nicht nur wichtig für alle Detaillisten, sondern auch für die Stadt Schlieren.

Doch kein Start-Ziel-Sieg

Eigentlich schien die Sache bereits zu Beginn der Wahl geritzt: Die Urdorferin Susanne Brütsch zog allen anderen Kandidaten von Anfang an davon. Mails aus aller Herren Länder trafen in Dietikon ein, es sah ganz nach einem Start-Ziel-Sieg aus. Jetzt liegt Susanne Brütsch mit 106 Stimmen auf Platz 2, dicht gefolgt von Astrid Hunter-Kummer aus Weiningen, der Leiterin Pflege und Betriebswirtschaft im Pflegezentrum des Spitals Limmattal, mit 102 Stimmen auf Platz 3.

2011 hatten total 532 Leserinnen und Leser an der Wahl teilgenommen und Schwester Elisabeth Müggler gewählt, Gründerin des Vereins Wachen und Begleiten Limmattal, kurz «wabe», mit einem Glanzresultat von 250 Stimmen zur Limmattalerin des Jahres. Im Jahr 2010 gaben 319 Leser ihre Stimme ab, 2009 235 und 2008 387 Personen.