Schlieren

Sandbühl-Kauf: Stadt Schlieren ordnet auf Antrag Abstimmung an

Das Sandbühl samt Umschwung würde sich der Spitalverband 15,4 Millionen kosten lassen. Bild: Alex Rudolf

Das Sandbühl samt Umschwung würde sich der Spitalverband 15,4 Millionen kosten lassen. Bild: Alex Rudolf

Der Spitalverband Limmattal will das Schlieremer Alterszentrum für knapp 15,4 Millionen Franken kaufen.

Für rund 15,4 Millionen Franken will der Spitalverband Limmattal das direkt neben dem Spital gelegene Schlieremer Alterszentrum Sandbühl samt umliegenden Parzellen kaufen. Damit er das Geschäft tätigen kann, bedarf es der Zustimmung der Stimmberechtigten der Spitalverbandsgemeinden. Diese werden voraussichtlich am 29. November über den Kauf befinden. Zuerst müssen noch die Delegierten des Spitalverbands dem Geschäft zustimmen. Deren Versammlung findet am 23. September statt.

Angeordnet hat die Abstimmung die Stadt Schlieren auf Antrag des Verwaltungsrates des Spitals, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss hervorgeht. Gemäss Statuten des Spitalverbands
ist Schlieren als Standortgemeinde wahlleitende Behörde. Sie wird in Koordination mit den übrigen zehn Spitalverbandsgemeinden für den Druck und die rechtzeitige Zustellung der Abstimmungsunterlagen an die Stimmberechtigten besorgt sein.

Vergangenen November haben die Stimmberechtigten von Schlieren dem Verkauf des Alterszentrums zugestimmt und damit den Weg für die bevorstehende Abstimmung freigemacht. Sie sprachen sich damals mit einem Ja-Anteil von 61,3 Prozent für den Antrag des Stadtrates aus. Aus dessen Sicht würden weder das Sandbühl-Gebäude noch die dazugehörigen Landparzellen den Anforderungen an ein modernes Alterszentrum entsprechen. Sie seien daher von keiner strategischen Bedeutung für die Stadt. Anders präsentiert sich die Situation beim Spital. Aus dessen Sicht ist das Sandbühl-Land für die langfristige Entwicklung von Bedeutung. 

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