Dietikon

Samichlaus freut die Kulturenvielfalt und das Projekt «Seitenwechsel»

Der Samichlaus begrüsste gestern Abend auf dem Kirchplatz die Kinder. In den nächsten Tagen wird er bis zu 160 von ihnen zu Hause besuchen. gep

Der Samichlaus begrüsste gestern Abend auf dem Kirchplatz die Kinder. In den nächsten Tagen wird er bis zu 160 von ihnen zu Hause besuchen. gep

In der Ansprache zum Chlauseinzug lobte der Samichlaus das Schulprojekt «Seitenwechsel». «Es freut mich, dass wir in Dietikon das Zusammenleben verschiedener Kulturen als Chance sehen. Es lohnt sich, über seinen eigenen Garten hinauszusehen.»

Zu Hunderten standen Kinder mit ihren Eltern gestern Abend an der Bremgartnerstrasse Spalier für den Samichlaus. Um sich die Wartezeit zu verkürDietikonzen und die frierenden Zehen aufzuwärmen, tanzten sie gemeinsam zum Weihnachtslied «Last Christmas», das aus den Lautsprechern schallte.

Samichlaus fährt mit Kutsche ein

Dann erlosch endlich das Licht der Strassenlaternen und von weitem waren die bimmelnden Glocken der Trychlergruppe Dietikon zu hören. Gefolgt wurden die Musiker von Fackelträgern, Geisselchlöpfern und der Chlause-Musik. Kindergartenkinder und Jugendliche der Pfadi und Jungwacht Blauring trugen bunte Laternen auf den Kirchplatz. Das Schlusslicht bildete auf der Kutsche der bärtige Mann im roten Kittel der Sankt-Niklaus-Gesellschaft Dietikon. «Samichlaus, Samichlaus», riefen ihm die Kinder vom Strassenrand zu und winkten. Der Samichlaus drehte sich in alle Richtungen und erhob ebenfalls die Hand.

Auf dem Kirchplatz begrüsste der Samichlaus alle Anwesenden und bedankte sich für den herzlichen Empfang. «Die Weihnacht steht vor der Tür. Ich freue mich darauf, euch in den nächsten Tagen besuchen kommen zu dürfen», sprach er. In bis zu 160 Haushalten wird der Samichlaus erscheinen. Die Kinderaugen glänzten beim Gedanken, den alten Mann schon ganz bald in der eigenen Stube als Gast begrüssen zu dürfen.

Der Samichlaus lobte in seiner Ansprache das Begegnungsprojekt «Seitenwechsel», das dieses Jahr im Herbst in den Dietiker Schulen durchgeführt wurde, um neue Bekanntschaften mit anderen Kulturen zu schaffen. Er erzählte die Geschichte des Schülers Salem, der von seinem Klassenkameraden Peter gehänselt wurde und deshalb nicht mehr gerne in die Schule ging. Durch das Projekt «Seitenwechsel» jedoch, hätten die beiden Knaben wieder Frieden schliessen können.

«Es freut mich, dass wir in Dietikon das Zusammenleben verschiedener Kulturen als Chance sehen. Es lohnt sich, über seinen eigenen Garten hinauszusehen», sagte der Samichlaus.

Die Kinder wurden nach der Ansprache des Samichlaus mit Mandarinen und Erdnüssen beschenkt.

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