Zum Vergleich: Im Juli vor einem Jahr waren es mit gut 1760 Personen rund 300 weniger.

Auf Kantonsgebiet waren hingegen knapp 100 Personen mehr arbeitslos gemeldet, gesamthaft waren es rund 26 850. Die kantonale Arbeitslosenquote blieb somit unverändert bei 3,4 Prozent. Auch Dietikon bleibt mit 4,9 Prozent Spitzenreiter im Kanton.

«Der Juli ist geprägt von Entwicklungen der saisonabhängigen Wirtschaftszweige wie etwa dem Baugewerbe. Jedoch ist auch der Ausbildungszyklus prägend», heisst es in der Mitteilung. Im Baugewerbe sank die Anzahl Arbeitssuchende im Kanton erwartungsgemäss um rund 290. Die Anzahl arbeitsloser junger Personen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren stieg aber etwa um denselben Wert. «Dies ist im Vergleich mit den Vorjahren ein hohes Niveau», schreibt die Volkswirtschaftsdirektion. Dieser Wert könne durch eine frühere Registration beim RAV entstanden sein. Über die Entwicklungen bei der Jugendarbeitslosigkeit könne man jedoch erst im September genaue Aussagen machen, da der Höchstwert an jungen Arbeitslosen in der Regel im August erreicht werde.

Eine langfristige Tendenz könne aus den aktuellen Arbeitslosenzahlen nicht abgeleitet werden, heisst es in der Mitteilung weiter. So sei weiterhin damit zu rechnen, dass die Arbeitslosigkeit in den Herbst- und Wintermonaten weiter ansteigt. Sichtbar seien aber auch im Juli Zeichen für eine konjunkturelle Eintrübung gewesen. Darauf weise der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Personen mit einem zuvor temporären Arbeitsverhältnis hin. Die kleine Veränderung der Arbeitslosenzahlen im Juli könne daher wohl eher als kurze Verschnaufpause denn als Trendumkehr verstanden werden. (aru)