Schlieren
Rotlichtkameras waren kaputt – Stadtrat setzt trotzdem lieber auf mobile Messanlagen

Der Stadtrat setzt lieber auf mobile Messanlagen als auf fixe, weil die Prävention damit besser funktioniere.

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Blitzer Radar (Symbolbild)

Blitzer Radar (Symbolbild)

Keystone

Die beiden Rotlichtkameras an der Kreuzung Bern-/Engstringerstrasse sowie an der Badenerstrasse auf Höhe der Ausfahrt Ringstrasse mussten ausser Betrieb genommen werden, da sie nicht mehr funktionierten. Das schreibt der Schlieremer Stadtrat in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage von FDP-Gemeinderat Markus Weiersmüller. Dieser gelangte an die Stadt, weil er an diesen Stellen mehrfach gefährliche Momente beobachtet habe. Laut Stadtrat kam es an beiden Standorten während der vergangenen drei Jahre einzig zu einem Unfall, der jedoch nur indirekt mit der Missachtung des Rotlichtes in Zusammenhang gebracht werden konnte. Bei allen anderen registrierten Unfällen im Umfeld der Kreuzungsbereiche handelte es sich vorwiegend um Auffahrunfälle. Weiter erklärt der Stadtrat, dass er die neue Strategie der Polizeidienste im Kanton Zürich unterstütze, gemäss der die fixen Messanlagen nach und nach durch mobile oder semistationäre ersetzt werden. Die Präventionsergebnisse mit solchen Anlagen seien vielversprechender als mit fixen Installationen. (zim)