Dietikon

Rollgerüste statt Badespass: Warum das Hallenbad Fondli zurzeit geschlossen ist

Das Hallenbad Fondli in Dietikon bleibt wegen der Sanierungsarbeiten noch bis spätestens am 23. Februar geschlossen.

«Die Änderungen sind klein aber effektiv», sagt Bruno Rabe, Leiter des Amts für Umwelt und Gesundheit der Stadt Dietikon. Seit letztem Samstag laufen die Sanierungsarbeiten im Hallenbad Fondli in Dietikon. Das Bad bleibt deswegen geschlossen. Die Sanierung wurde nötig, weil Stabilitätsprobleme an den Lärmschutzelementen im Hallenbad festgestellt worden waren. Die Verantwortlichen wollten das Problem schnellstmöglich beheben. Es boten sich die Sportferien an, da dann weder Schulsport noch Wasserballtraining stattfinden. Die vertikal von der Decke hängenden, schalldämpfenden Platten wurden zusätzlich mit Bändern gesichert. Ausserdem wurden die Schallmatten an den Wänden festgenagelt; zuvor waren sie nur magnetisch befestigt. Damit die Arbeiter die Platten an der Decke erreichen konnten, mussten Rollgerüste in die beiden Schwimmbecken gestellt werden. Der Betrieb des Hallenbads konnte deshalb nicht weitergeführt werden. Vom Samstag bis am Montag wurde das Wasser der Becken abgelassen. Erst dann konnten die Gerüste in den Becken platziert und die Lärmschutzelemente abgesichert werden. Nach Beendigung der letzten Sanierungsarbeiten wird das Hallenbad gereinigt und die Becken während dreieinhalb Tagen gefüllt. «Danach muss das Wasser noch fünf bis sechs Tage aufgewärmt werden», sagt Florian Gretler, Betriebsleiter des Frei- und Hallenbads Fondli. Schliesslich muss das Wasser eine Temperatur von 29 Grad erreichen. Spätestens am Montag, 24. Februar, wird das Hallenbad wieder eröffnet. Personen mit einem gültigen Abo können sich ab dann im Bad melden und erhalten eine Gutschrift.

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