Stadtpräsidium Dietikon
Roger Bachmann folgt auf Otto Müller – so wurde die Schlüsselübergabe gefeiert

Der Dietiker Stadtpräsident Otto Müller (FDP) hat gestern Freitag sein Amt an Roger Bachmann (SVP) abgegeben

David Egger
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Stadtpräsident Otto Müller (FDP) übergibt einen symbolischen Brotschlüssel an seinen Nachfolger Roger Bachmann (SVP).
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Viel zusammengearbeitet: Der scheidende Stadtpräsident Otto Müller verabschiedet sich von der Dietiker Stadtschreiberin Karin Hauser.
Haben jetzt mehr Zeit zusammen: Otto Müller und Doris Müller.
Nach der Schlüsselübergabe im Stadthaus ging es weiter in den Garten des Musikschulhauses, wo Otto Müller und Roger Bachmann mit Mitarbeitenden der Stadt feierten. Hier spricht Otto Müller mit Jürg Bösch, dem Leiter des Stadtplanungsamts der Stadt Dietikon.
Auch der scheidende Stadtrat Roger Brunner (SVP) und der Stadtrat Rolf Schären (CVP) und weitere Stadträte verabschiedeten sich von Otto Müller.
Michael Seiler, Leiter Standortförderung der Stadt Dietikon und Esther Pioppini, Kommunikationsbeauftragte der Stadt Dietikon.
Otto Müller blickt auf zwölf Jahre als Stadtpräsident zurück.
Der neue Stadtpräsident Roger Bachmann hielt ebenso eine Rede an der Feier.
Von links nach rechts: Stadtrat Rolf Schären (SVP), die scheidenden Stadträte Jean-Pierre Balbiani und Otto Müller und dessen Frau Doris Müller.
Roger Bachmann schenkte Otto Müller passend zur zwölfjährigen Amtszeit einen 12--jährigen Whiskey.
Stadtschreiberin Karin Hauser überreichte Otto Müller zudem weitere Geschenke. So erhielt er von der Stadtverwaltung ein Buch mit 40 Ausflugtipps ...
... und Briefmarken, damit er von jedem Ausflug eine Postkarte schicken kann.

Stadtpräsident Otto Müller (FDP) übergibt einen symbolischen Brotschlüssel an seinen Nachfolger Roger Bachmann (SVP).

Limmattaler Zeitung

Um Punkt 14.30 Uhr war es so weit: Otto Müller (FDP) übergab im Büro, in dem er zwölf Jahre lang als Dietiker Stadtpräsident gearbeitet hat, symbolisch einen Brotschlüssel an seinen am 22. April gewählten Nachfolger Roger Bachmann (SVP). Mit dem Amt reichte er ihm auch ein grosses Pflichtenheft weiter. Es besteht aus drei Teilen. «Der Stadtpräsident muss Ideen liefern, er muss Ideen vorantreiben und er muss den Puls bei der Bevölkerung fühlen», sagte Müller.

Zwar geht jeder Stadtpräsident seinen eigenen Weg. Aber einige Tipps konnte Müller Bachmann schon mit auf den Weg geben, wofür sich Bachmann im Rahmen der Stabübergabe bedankte. «Es war eine kurze und knackige Einführung», sagte Bachmann. Und für Otto Müller seien die Türen im Dietiker Stadthaus auch weiterhin offen, er sei jederzeit zu einem Kaffee im Stadtpräsidenten-Büro eingeladen, sagte Bachmann. «Ich komme sicher gerne mal vorbei. Aber nicht so bald. Denn einmischen will ich mich nicht», machte Müller klar. Wobei man Müller, der zur Stadtratswahl diesen Frühling nicht mehr angetreten war, bis zum 23. September auch weiterhin politisch wahrnehmen wird. Er wird sich für seine Herzensangelegenheit, die Limmattalbahn, einsetzen – als Co-Präsident des Komitees «Nein zur halben Limmattalbahn».

Ausserdem ist Müller Präsident des Organisationskomitees des grossen Dietiker Stadtfests, das vom 31. August bis zum 2. September stattfinden wird. Mit dem Präsidium des Dietiker Stadtvereins hat Müller zudem eine weitere ehrenvolle Aufgabe übernommen.

Auch Dällikon nimmt Abschied

Roger Bachmann, der bisher als Leiter der Abteilung Finanzen der Gemeinde Dällikon arbeitete, hat letzte Woche nach 25 Jahren seinen Schlüssel zum Dälliker Gemeindehaus abgegeben. Bereits am Abend des 1. Augusts wird er nach Dällikon zurückkehren, um dort die Rede zur Bundesfeier zu halten – in Dietikon wird er am Vormittag eine Rede halten.

Nach der Schlüsselübergabe ging es am Freitag für Roger Bachmann, Otto Müller und dessen Frau Doris Müller sowie zahlreiche Angestellte der Stadt Dietikon vom Stadthaus weiter in den Garten des benachbarten Musikschulhauses, um anzustossen und die zwölf Jahre Stadtpräsidium von Otto Müller Revue passieren zu lassen, wozu auch sein Wahlkampf 2006 gehörte, in dem er als «Otto-Motor» bekannt wurde. «Er darf jetzt einen Gang runterschalten», sagte Stadtschreiberin Karin Hauser. Müller war von den verschiedenen Reden und Abschiedsgeschenken sichtlich gerührt.