Ninja Warrior
«Richtig geil gsi»: Limmattaler Ninja kommt ins Finale

Ninja Warrior Moritz Alder, der im Schlieremer Kletterzentrum Gaswerk arbeitet, hat den Parcours mit Bravour gemeistert. Am 20. November kann er sich den Sieg holen.

Michelle Panza
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Moritz Alder in der ersten Runde von Ninja Warrior Switzerland.
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Alder beim Steckbrett – er lässt es einfach aussehen.
Weiter gehts: Der Sportlehrer meistert Aufgabe um Aufgabe souverän.
Hier die zweitletzte Hürde der ersten Runde.
Die letzte Aufgabe vor dem Finaleinzug – das Publikum fiebert mit.
Moritz Alder
Wenn er nicht als Ninja Warrior kämpft, gibt Moritz Alder unter anderem Kletterkurse im Kletterzentrum Gaswerk in Schlieren.

Moritz Alder in der ersten Runde von Ninja Warrior Switzerland.

zvg/TV24

Moritz Alder, der im Schlieremer Kletterzentrum Gaswerk Kurse gibt, hat es ins Finale der Sendung Ninja Warrior Switzerland geschafft. Bei der ersten Folge, die TV24 gestern Abend zeigte, holte er sich im Kampf gegen 31 weitere Ninjas den vierten Platz. Und die Finalqualifikation.

Den ersten Auftritt in der Sendung hatte der 29-Jährige mit seinem Vorstellungsvideo. Ein Leben ohne Sport sei für ihn unvorstellbar, sagte er darin. «Ich werde nie ein Profisportler, denn ich kann mich nicht für eine Sportart entscheiden oder all meine Power in eine einzige Sportart investieren. Deshalb werde ich nie in einer Sache aussergewöhnlich gut sein», sagte er weiter. Doch er überzeugte die Zuschauer vom Gegenteil: Er könnte als professioneller Ninja durchgehen.

In der ersten Runde wurden die Teilnehmer noch mehr oder weniger verschont. Der Parcours war anspruchsvoll, aber machbar. Bei Moritz Alder sah es aus, als wäre es ein Kinderspiel. Flüssig und ruhig bewegte er sich von Aufgabe zu Aufgabe. «Ich kann mir nicht vorstellen, wie man so tiefenentspannt sein kann, wenn man an diesem Steckbrett hängt», sagte Moderator Maximilian Baumann.

Nachdem der 1,72 Meter grosse Ninja-Kandidat die Wand vor dem Ziel überwunden hatte, schaffte er es in die zweite Runde. Diese war herausfordernder. Aber Moritz Alder meisterte sie. Die beiden Moderatoren und die Zuschauer waren hin und weg. Und erstaunt darüber, mit welcher Gelassenheit er die Sache anging. «Ich bin baff. Was der sich Zeit lässt!», sagte der Moderator.

Dann kam die finale Aufgabe: Alder musste den sogenannten Kamin bezwingen – zwischen zwei hohen, glatten Wänden ohne Haltemöglichkeit musste er sich nach oben bugsieren. Körperanspannung pur. Doch auch das sah bei ihm locker aus. So holte er sich den vierten Platz und damit den Finaleinzug. Sein Fazit: «Richtig geil gsi.»

So geht es nun weiter

Das Finale von «Ninja Warrior Switzerland» wird am 20. November auf TV24 ausgestrahlt. Bis dahin laufen jeweils dienstags weitere Qualifikationsrunden, in denen bestimmt wird, wer alles gegen Moritz Alder antreten muss.

Der Aufbau für die Show im Zürcher Hallenstadion im Zeitraffer:

Der Trailer von Ninja Warrior Switzerland: