Limmattal
RegioSpitex Limmattal hatte 2012 mehr Einsätze denn je

Die Spitex war im letzten Jahr über 30 000 Stunden unterwegs. Dies ist eine Steigerung von 3000 Stunden gegenüber 2011. Unter der Woche wurden täglich rund 250 Kundeneinsätze wahrgenommen.

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Keystone

Die für Dietikon, Schlieren und Urdorf zuständige RegioSpitex Limmattal verzeichnete im letzten Jahr einen neuen Rekord bei den kassenpflichtigen Pflegeleistungen, wie die Organisation gestern mitteilte.

Die Spitex war 2012 über 30 000 Stunden unterwegs, das sind 3000 mehr als noch 2011. Abgenommen haben hingegen nicht-pflegerische Leistungen wie die hauswirtschaftliche Unterstützung. Damit war die Spitex aber immerhin noch rund 9 500 Stunden beschäftigt.

Täglich 250 Einsätze

Die steigende Nachfrage stelle hohe Herausforderungen an die Organisation und deren Mitarbeiter, wie die Spitex schreibt. Unter der Woche würden täglich rund 250 Kundeneinsätze wahrgenommen, an den Wochenenden täglich rund halb so viel. Erschwerend sei dabei, dass Spitäler und Ärzte der Spitex oft sehr kurzfristig neue Bezüger zuweisen. Täglich könnten bis zu zehn neue Anmeldungen eingehen, für die oft schon für den nächsten Tag ein Termin organisiert werden müsse.

Von den Trägergemeinden erhielt die Spitex 2012 insgesamt rund 1,6 Millionen Franken. Diese Beiträge sind nötig, weil Krankenkassentarife und Selbstbehalt der Bezüger die Vollkosten nicht decken. Dieses Jahr feiert die RegioSpitex Limmattal ihr fünfjähriges Bestehen. Die Spitexorganisationen der Mitgliedsgemeinden beschlossen 2008 die Fusion.