Urdorf

Regionaler Jugendwettkampf: Nicht nur die Sportler, auch das junge OK zeigte eine gute Leistung

Auf dem Embri-Areal in Urdorf nahmen am traditionellen Jugendwettkampf rund 220 Kinder und Jugendliche teil.

Der TV Urdorf organisierte den regionalen Jugendwettkampf auf dem Embri-Areal. 220 Jugendliche kämpfte in sechs Disziplinen um die Podestplätze.

Es war ein sportliches Treiben am Samstagnachmittag rund um das Embri-Areal in Urdorf. Jedes Jahr ist ein anderer Verein für die Austragung des regionalen Jugendwettkampfes zuständig und für diese Ausgabe war es der TV Urdorf.

Die rund 220 angemeldeten Kinder und Jugendliche in den unterschiedlich farbigen Trikots rannten und hüpften um die Wette. Sechs Riegen der umliegenden Gemeinden nahmen teil, welche wiederum sechs Disziplinen zu absolvieren hatten.

An den Posten Froschhüpfen, Torwandschiessen und Sprint kämpften ambitionierte Kinder um die Podestplätze. Die Kinder wussten bereits, was auf sie zukommt, weil jedes Jahr dieselben Disziplinen angeboten werden.

Für einen reibungslosen Ablauf stand ein junges Team vom TV Urdorf bereit. «Es ist ein traditioneller Anlass, ich weiss nicht mal wie lange es ihn schon gibt, aber ich war schon als Kind immer dabei», sagte OK-Mitglied Katja Castro. Die 26-Jährige leitet ebenfalls eine Gruppe im TV Urdorf und organisierte nicht zum ersten Mal mit.

Gewinnerteams wechseln sich jedes Jahr ab

Das Schöne am Anlass sei, dass in Dreierteams gestartet werde und somit alle eine Chance hätten. «Es gibt immer die Überflieger und so haben aber auch andere die Möglichkeit auf das Podest, weshalb sich die Gewinnerteams jedes Jahr abwechseln», sagte Castro.

Mit einem grossen Plüschtier-Maskottchen unterwegs waren die drei sportlichen Teenies Emily, Cesarina und Aline aus Schlieren, die sich kurzerhand die Schlieremergirls nannten.

«Ich finde, es ist so eine Art freier Wettkampf, weil er nicht so streng ist», sagte Cesarina. Sie absolviere nur rund vier Wettkämpfe im Jahr, weshalb sie sich sehr auf den Tag gefreut habe.

Zum ersten Mal dabei war Aline: «Ich war schon ein bisschen nervös und bin erst seit einem Jahr im Turnverein», erzählte sie.

Bei der Frage zur schwierigsten Disziplin waren sich die jungen Frauen einig: «Eindeutig die Torwand. Da muss man durch ein Netz schiessen», meinte Emily. Ihr gemeinsames Tagesziel war ein Podestplatz, wobei auch der Spass nicht fehlen durfte.

Dafür mussten sie gegen die Dietikerinnen Paula, Nadja und Alina antreten, die in derselben Alterskategorie starteten und im vergangenen Jahr den zweiten Platz holten.

30 weitere Helfer neben dem OK im Einsatz

Nach der vielen Bewegung wartete eine Festwirtschaft mit allerlei warmem Essen sowie einem grossen Kuchenbuffet. Organisiert vom OK-Mitglied Marc Zuberbühler. Vor kurzem noch selber als Aktiver bei den Jungen dabei, leitet er nun wöchentlich die Acht- bis Zehnjährigen.

«Es war das erste Mal, dass ich für einen solchen Anlass engagiert habe. Es war eine tolle Erfahrung für mich», meinte er. Gemeinsam mit Claudia Bitschi gehörte er sozusagen zum OK-Nachwuchs. Neben dem siebenköpfigen OK-Team standen rund 30 weitere Helfer im Einsatz.

«Es ist perfektes Wetter für sportliche Betätigung und das Gute ist, dass der regionale Tag immer ein überschaubarer Wettkampf», sagte Trainerin Cornelia Jakob.

Auch sie engagiert sich seit vielen Jahren und war insgesamt mit zehn Kindern für den TV Weiningen am Start. Petra Düsel begleitete das Team mit den gelben Trikots ebenfalls. Das Schöne daran, sei dass man Leute aus der Umgebung antreffe, sagte sie. «Es ist ein Sportanlass aus der Region und für die Region.»

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