Am 14. Mai stimmt die Kirchgemeindeversammlung über den Vorschlag ab.

Der 52-jährige Daniel Wiederkehr kommt aus Bachenbülach und arbeitet bereits seit Dezember als stellvertretender Pfarrer in Dietikon. Er hat katholische Theologie studiert und entschied sich, weil er eine Familie wollte, Laientheologe zu werden. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 16 und 21 Jahren.

Zuletzt hat er die Fachstelle für Diakonie und soziale Arbeit der katholischen Kirche Basel geleitet. Davor arbeitete er in der Jugendseelsorge und der Geschäftsleitung der Caritas. 2011 konvertierte er von katholisch zu reformiert: Der fehlende Erneuerungswille und das Verbot, als Laientheologe predigen zu dürfen, machten ihm zu schaffen. An einem Tag pro Woche studiert er zurzeit neue Kirchengeschichte und Predigtlehre in Zürich. «Mich faszinieren an der reformatorischen Lehre die direkte Verbindung zwischen Mensch und Gott, das Prinzip der Rechtfertigung allein aus Gnade und die Freiheit des Christenmenschen», sagt Wiederkehr. Am meisten freue er sich bei seiner Tätigkeit auf den Kontakt mit den Menschen. (sfu)