Rechtes Limmattal
«Wir wollen unser Heim selber machen»: Gesamtprojektleiter für den 50-Millionen-Neubau ernannt

Die Delegierten des Zweckverbands Seniorenzentrum Im Morgen haben sich an ihrer Versammlung am Dienstagabend für eine Finanzintermediärin entschieden, den Gesamtprojektleiter kennengelernt und das Budget 2022 angenommen.

Virginia Kamm
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So soll das Millionen-Projekt aussehen, wenn es Ende 2025 fertig gebaut ist.

So soll das Millionen-Projekt aussehen, wenn es Ende 2025 fertig gebaut ist.

zvg/Renderisch

Das millionenschwere Neubauprojekt des Weininger Seniorenzentrums Im Morgen, an dem die fünf Gemeinden rechts der Limmat beteiligt sind, schreitet voran: An ihrer Versammlung am Dienstagabend haben die zehn Delegierten des Zweckverbands das Budget 2022 angenommen und sich für die zur Avobis-Gruppe gehörende Pro Ressource AG als Finanzintermediärin entschieden. Diese soll die nötigen flüssigen Mittel von 50 Millionen Franken für den Neubau ab Anfang 2022 abdecken.

Zudem stellte Baukommissionspräsident Peter Mohr den neuen Gesamtprojektleiter des Seniorenzentrum-Neubaus vor: Mathias Arndt von der Firma Drees und Sommer. Bereits im März nahm fast 90 Prozent des Ober- und Unterengstringer, Weininger, Geroldswiler und Oetwiler Stimmvolks den Planungskredit von 2,5 Millionen Franken für den Neubau an.

Spital Limmattal war zufrieden mit Pro Ressource AG

Für die Pro Ressource AG als Finanzintermediärin sprach vor allem, dass schon das Spital Limmattal sich beim Neubau von ihr beraten liess und sehr zufrieden war. «Wir waren wirklich in jeder Situation bestens bedient», bestätigte die Geroldswiler Sozial- und Gesundheitsvorständin Veronika Neubauer (SVP), die auch Verwaltungsratsmitglied des «Limmi» ist. Eine Anregung ging vom Oetwiler Sicherheits- und Gesundheitsvorstand Matthias Zehnder (FDP) aus, der sich einen Vergleich der verschiedenen Zinssätze der drei Finanzinstitute gewünscht hätte, bei denen eine Offerte eingeholt wurde.

Die Baukommission habe sich dagegen entschieden, für das Neubauprojekt ein Total- oder Generalunternehmen einzusetzen, sagte Peter Mohr von der Baukommission. Stattdessen schrieb sie die Bauherrenbegleitung offen aus und entschied sich für Drees und Sommer. So werde die Baukommission mit den verschiedenen Planern Einzelleistungsverträge abschliessen. Gesamtprojektleiter Mathias Arndt ist dafür zuständig, das Planerteam zu leiten und zu koordinieren. Mohr sagte:

«Wir sind so nahe am Projekt dran und wollen darum unser Heim selber machen.»

Gesamtprojektleiter Mathias Arndt führte aus, was die nächsten Stationen des Neubaus sein werden: Nach Vervollständigung des Planerteams soll das Vorprojekt bis Ende April abgeschlossen sein. An der Urnenabstimmung im November 2022 soll dann das Stimmvolk über das Bauprojekt entscheiden. Der Bau soll von Frühling 2023 bis Ende 2025 dauern, damit die Bewohnerinnen und Bewohner 2026 in den Neubau ziehen können.

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