Oberengstringen
Rechnung ist um eine halbe Million schlechter als budgetiert

Die Rechnung 2013 der Gemeinde Oberengstringen schliesst mit einem Aufwandüberschuss von knapp 344 000 Franken um rund 518 000 Franken schlechter ab als budgetiert.

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Oberengstrigen

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Dadurch verringert sich das Eigenkapital auf knapp 18,63 Millionen Franken. Das geht aus der Weisung für die Gemeindeversammlung vom 2. Juni hervor.

Bildung kostet mehr

Grund für dieses Ergebnis sind Mehraufwendungen gegenüber dem Budget 2013. Diese finden sich vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit und soziale Wohlfahrt. Wie es in der Weisung heisst, sei der Mehraufwand von knapp 360 000 Franken bei der Bildung auf verschiedene Bereiche zurückzuführen. Bei der Sonderschulung etwa lasse sich der um 375 000 Franken höhere Aufwand gegenüber dem Vorschlag mit Mehrausgaben für Fahrkosten, für Heime und Sonderschulen sowie mit geringeren Rückerstattungen anderer Gemeinden erklären.

Der Mehraufwand von knapp 494 000 Franken im Gesundheitsbereich sei in den höheren Ausgaben für die Pflegefinanzierung begründet, schreibt die Gemeinde weiter. Der Mehraufwand von knapp 307 000 Franken bei der Pflegefinanzierung für Alters- und Pflegeheime sei dabei massgeblich bestimmend. Mit rund 141000 Franken massiv höher ausgefallen als budgetiert sei der Aufwand für die ambulante Krankenpflege.

Bei der sozialen Wohlfahrt hätten verschiedene Bereiche zu einem Mehraufwand von rund 600 000 Franken geführt. Während die Ausgaben für Zusatzleistungen AHV/IV und für die gesetzliche wirtschaftliche Hilfe tiefer ausgewiesen seien, seien die Aufwendungen für Jugendschutz und Jugendarbeit sowie Beschäftigungsprogramme höher notiert. Sowohl beim Jugendschutz und bei den Beschäftigungsprogrammen sei der Mehraufwand auf Umbuchungen zurückzuführen.

Mehr Steuereinnahmen

Anders präsentiert sich das Bild bei den Steuern. Dort verzeichnet die Gemeinde einen Mehrertrag von rund einer Million Franken gegenüber dem Budget. Alleine die Gemeindesteuern schlossen mit 860 000 Franken Mehreinnahmen ab. Bei den ordentlichen Steuern aus dem Rechnungsjahr und früheren Jahren resultierte ein Mehrertrag von knapp 538 00 Franken.

Die Nettoinvestitionen betrugen im Verwaltungsvermögen rund drei Millionen Franken. Das ist leicht weniger als veranschlagt. (az)