Oberengstringen

Rechenzentrum: Die Erste Bauphase startet

Marco Dottarelli informierte vor Ort über den Umbau. zim

Marco Dottarelli informierte vor Ort über den Umbau. zim

In der ehemaligen Blumenbörse in Oberengstringen rücken bald die Handwerker an. Die Firma Equinix will in den nächsten Wochen mit dem Umbau des Gebäudes in ein Rechenzentrum beginnen.

Das gab Marco Dottarelli, Managing Director von Equinix (Switzerland) GmbH, gestern an einer Pressekonferenz bekannt. «Der Umbau wird in drei Phasen realisiert. Wir rechnen damit, dass die erste Phase bereits Ende dieses Jahres abgeschlossen ist», so Dottarelli. Die Fertigstellung des Rechenzentrums werde für 2016 erwartet.

Intensive zweite Umbauphase

In dieser ersten Phase wird lediglich der westliche, gegen das Tenniscenter ausgerichtete Gebäudeteil umgebaut. Während dieser Arbeiten sollen die ersten Räumlichkeiten für die Unterbringung von Servern für die Kunden fertiggestellt werden. An der Fassade des Gebäudes wird in dieser Phase nur sehr wenig verändert.

Wesentlich umfangreicher werden dagegen die Arbeiten in Phase zwei sein. Dann werden sämtliche in der Phase eins nicht beanspruchten Gebäudeteile abgebrochen und nach den Bedürfnissen eines Rechenzentrums wieder aufgebaut. «Wir gehen davon aus, dass im Verlauf des nächsten Jahres mit dieser Phase begonnen werden kann. Es ist der arbeitsintensivste Teil des Umbaus. Er dauert zwischen 14 und 16 Monaten», hielt Dottarelli fest.

In der dritten und letzten Phase erfolgt schliesslich der Endausbau. Insgesamt rechnet Equinix mit einem gesamt Investitionsvolumen von über 100 Millionen Franken. Während vor allem diese zweite Phase arbeitsintensiv sein wird, soll dafür nach der Fertigstellung kaum mehr Lärm rund um das Areal zu hören sein. Wie die Verantwortlichen versichern, werde der Verkehr im Vergleich zu Zeiten der Blumenbörse an der Allmendstrasse stark reduziert werden (siehe Box).

Für das weltweit tätige amerikanische Unternehmen Equinix ist das Rechenzentrum in Oberengstringen das fünfte seiner Art im Raum Zürich. Zwei weitere befinden sich in Genf. In Oberengstringen werden künftig rund 15 Mitarbeiter beschäftigt sein. Weltweit zählt das Unternehmen rund 2000 Mitarbeiter.

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