Dietikon/Killwangen
Rapid erreicht im ersten Halbjahr knapp schwarze Zahlen

Der Industrie- und Immobilienkonzern Rapid hat im ersten Halbjahr knapp schwarze Zahlen geschrieben. Der Unternehmensgewinn belief sich auf rund 0,1 Millionen Franken.

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Der Unternehmensgewinn belief sich im ersten Halbjahr auf rund 0,1 Millionen Franken.

Der Unternehmensgewinn belief sich im ersten Halbjahr auf rund 0,1 Millionen Franken.

Rapid.ch

Aufgrund der 2013 getätigten Baulandverkäufe ist ein Vergleich mit dem Vorjahr nicht aussagekräftig. Das erste Halbjahr 2014 sei nach der umfassenden Transformation knapp zufriedenstellend, teilt Rapid mit. Bei einem Gesamtumsatz von 23,8 Millionen Franken wurde ein Betriebsergebnis von rund 1 Million Franken erreicht.

Im Kerngeschäft, bei den Einachsgeräten, konnte dabei der Umsatz um 6 Prozent auf 13,3 Millionen Franken gesteigert werden. Als anhaltend schwierig erwies sich hingegen das Geschäft mit Traktoren und Spezialfahrzeugen. Rapid beklagt hier unter anderem einen starken Preisdruck zurückhaltende Investitionen der Gemeinden sowie einen um ein Viertel geschrumpften Kommunal-Traktorenmarkt. All dies führte zu einem Umsatzrückgang um über ein Drittel auf 6,3 Millionen Franken. Mit über 30 Prozent deutlich zulegen konnte Rapid hingegen bei den Fertigungsaufträgen für Industriekunden. Die Rückkehr des Bahngeschäfts und das grosse Interesse an Rührreibschweiss-Technologie führten zu einem Umsatz von 3,2 Millionen Franken. Bei den Immobilien sieht sich Rapid auf Kurs. Mit dem Bezug von Wohnungen durch Mieter Anfang 2014 hätten die erwarteten signifikanten Mieterträge generiert werden können. Im zweiten Halbjahr werde zudem voraussichtlich der Verkauf der Industrieliegenschaft in Bösingen vollzogen. Zudem will sich das Unternehmen von der Berner Börse zurück ziehen.