Die Raiffeisenbank an der Limmat blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Zufluss an Kundengeldern hielt 2012 unvermindert an.

Gegenüber 2011 sind diese um rund 28,8 Millionen Franken auf knapp 352 Millionen Franken angestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 8,9 Prozent, wie aus dem Geschäftsbericht 2012 hervorgeht. «Die Kunden wählen dabei immer noch bevorzugt die Spar- und Anlageform oder übrige kurzfristige Anlagemöglichkeiten für ihr Vermögen», heisst es im Bericht weiter.

Ein hohes Wachstum weisen auch die Kundenausleihungen aus. Gegenüber 2011 sind sie um 51 Millionen Franken oder 15,9 Prozent auf
371 Millionen Franken gestiegen. Mit einem Plus von 16,5 Prozent trügen die Hypothekarausleihungen zu diesem guten Ergebnis bei, heisst es im Geschäftsbericht. Angesichts der Tatsache, dass das lang prognostizierte Wachstum an den Finanzmärkten weiter auf sich warten lasse und die Anleger deshalb zurückhaltend reagieren würden, dürfe der Anstieg von 15,2 Prozent im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft als äusserst positiv bewertet werden, schreibt die Bank weiter.

Hingegen habe der Gewinn aus dem Zinsengeschäft mit einem Rückgang von 5,7 Prozent nicht mit dem Volumenwachstum mithalten können. Das Handelsergebnis habe sich dafür mit einem Plus von 82,8 Prozent sehr erfolgreich entwickelt.

Neu sind es 23 Mitarbeiter

Neue Kunden gewinnen konnte die Raiffeisenbank an der Limmat auch durch die im Frühjahr 2012 eröffnete Geschäftsstelle in Schlieren. Allerdings stieg der Personalaufwand dadurch um 11 Prozent und der Geschäftsaufwand um 10,7 Prozent an. Die Raiffeisenbank an der Limmat beschäftigt neu 23 Mitarbeitende.

Die zusätzlichen Kosten der neuen Geschäftsstelle machen sich auch in der Erfolgsrechnung bemerkbar. Der Jahresgewinn 2012 liegt bei knapp 166 000 Franken. Im Vorjahr waren es noch rund 533 000 Franken. «In den ersten Jahren, also in der Aufbauphase einer neuen Geschäftsstelle, ist diese Entwicklung aufgrund unseres Geschäftsmodells keine Abnormalität», heisst es dazu.

Über die Jahresrechnung wird an der Generalversammlung vom 5. April befunden. Sie findet um 18.30 Uhr in der Stadthalle Dietikon statt. Dann wird auch über die Verzinsung der Anteilscheine entschieden. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Verzinsung von 6 Prozent.