Das Kerngeschäft der Raiffeisenbank an der Limmat, das Hypothekargeschäft, wuchs im Jahr 2017 um 2,6 Prozent auf 517,6 Millionen Franken. Die Kundenausleihungen stiegen ebenfalls, und zwar um 2,4 Prozent. Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor. Das Genossenschaftskapital, also die Summe aller Einlagen, stieg stark: Das Wachstum von 48 Prozent auf 16,5 Millionen Franken habe die Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen, schreibt die Raiffeisenbank.

Der Geschäftsertrag beläuft sich auf 7,3 Millionen Franken – eine Steigerung von 6,4 Prozent. In absoluten Zahlen ist dort vor allem der Erfolg aus dem Zinsgeschäft gestiegen, und zwar um knapp 190'000 Franken (3,4 Prozent). Der Geschäftsaufwand nahm ebenfalls zu, wenn auch weniger stark. Er wuchs um rund 135'000 Franken (2,9 Prozent) auf 4,8 Millionen Franken. Dies liege am höheren Geschäftsvolumen, an der Erneuerung der IT-Infrastruktur und einer neu geschaffenen Teilzeitstelle.

Dazu gab es einen ausserordentlichen Ertrag von 270'000 Franken. Er resultiert aus dem Verkauf der Räumlichkeiten der geschlossenen Filiale in Bergdietikon. Der ausserordentliche Aufwand stieg um 450'000 Franken (32,6 Prozent). Das Geld wurde für Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für die neue Dietiker Bankfiliale an der Zürcherstrasse ausgegeben. Die Raiffeisen will ins Gebäude der ehemaligen Druckerei Hummel umziehen. Es resultierte ein Jahresgewinn von 667'301 Franken, ein Plus von 41,6 Prozent.